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Senat beschließt Neuausrichtung der Internationalen Gartenausstellung Berlin 2017 am Standort Marzahn

Pressemitteilung vom 18.09.2012

Aus der Sitzung des Senats am 18. September 2012:

Der Senat hat nach eingehender Prüfung die Neuausrichtung der Internationalen Gartenausstellung Berlin 2017 (IGA) mit Schwerpunkt am Standort Gärten der Welt in Marzahn beschlossen. Der Beschluss erfolgte auf Vorlage des Senators für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller.

Senator Müller: „Die Verlagerung der IGA 2017 zum Standort Marzahn bietet die Chance, das vorliegende Ausstellungskonzept einer Garten-, Freiraum-, Stadt- und Landschaftsausstellung weiterzu¬entwickeln und zusätzliche Themen einzubeziehen, die sich z. B. aus den gartenhistorischen und gartenkulturellen Anknüpfungspunkten der Gärten der Welt, aus der Lage des Ausstel¬lungsgeländes am Stadtrand und durch die Bezüge zu den Großsiedlungen ergeben.“

Die Flächen der Gärten der Welt mit den bereits 2010 erworbenen Erweiterungsflächen und mit einer möglichen Einbeziehung des angrenzenden Kienbergs bieten eine hervorragende Möglichkeit, eine IGA 2017 durchzuführen. So ist z. B. die verkehrliche Erschließung der Gärten der Welt vorhanden bzw. kann erweitert werden.

Die Standortverlagerung bietet außerdem die Möglichkeit, das bisherige Ausstellungskonzept mit neuen, international relevanten Themen weiterzuentwickeln. Dazu gehören die Profilierung von Stadtrandlagen und die Gestaltung von Großsiedlungen.

Aufgrund der Konzeptänderung kann eine finanzielle Einsparung erreicht werden.

Die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG) als Mitgesellschafter der IGA Berlin GmbH ist überzeugt, dass mit der konzeptionellen Neuausrichtung die Grundlagen für eine erfolgreiche IGA gelegt werden.

Nachfolgend werden jetzt die Planungen für die IGA Berlin 2017 am Standort Marzahn vertieft, die Ausstellungskonzeption weiterentwickelt und mit dem Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf die Einbindung der IGA in das Freiraumsystem am Rande des Wuhletals konkretisiert.

Im Vorlauf zur IGA sollen die schon begonnenen Projekte für einen Cottagegarden eingebettet in einen englischen Landschaftspark in der nördlichen Erweiterungsfläche sowie ein Besucherzentrum mit zusätzlichem gastronomischem Angebot realisiert werden.

Auch mit dem angepassten Standortkonzept wird die IGA einen wesentlichen Beitrag für den weiteren Ausbau des Tourismus im Sinne des Tourismuskonzepts 2011 leisten.

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