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Mehr Familienhebammen und Ausbau von Frühen Hilfen - Senat stimmt Bundesinitiative zu

Pressemitteilung vom 31.07.2012

Aus der Sitzung des Senats am 31. Juli 2012:

Der Berliner Senat beteiligt sich an der „Bundesinitiative Netzwerk Frühe Hilfen und Familienhebammen 2012 – 2015“. Dabei handelt es sich um ein bundesweites Programm für einen verbesserten Kinderschutz, mit dem die Unterstützung für werdende Eltern und junge Familien ausgebaut werden soll. Auf Vorlage der Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Sandra Scheeres, hat der Senat einer entsprechenden Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Ländern zugestimmt.

Mit insgesamt 7 Mio. € können im Zeitraum von 2012 bis 2015 in Berlin Familienheb¬ammen, Netzwerke für Frühe Hilfen sowie weitere präventive Angebote finanziert werden. Damit werden die in Berlin bereits bestehenden Hilfs- und Unterstützungsangebote weiter ausgebaut, auch unter Einbeziehung ehrenamtlicher Strukturen in den Frühen Hilfen. Ein Schwerpunkt ist ebenfalls die Förderung der intensiven Zusammenarbeit zwischen dem Gesundheitssystem und der Kinder- und Jugendhilfe. Die Festlegung der Fördergrundsätze erfolgt durch die Lenkungsgruppe Netzwerk Kinderschutz.

Die Verteilung der insgesamt 177 Mio. € umfassenden Programmmittel erfolgt zwischen den Bundesländern nach einem Berechnungsschlüssel, der zu gleichen Anteilen die Gesamtzahl der jeweils dort lebenden Kinder unter drei Jahren, die Anzahl der unter Dreijährigen, die Transferleistungen nach dem SGB II beziehen, sowie den Königssteiner Schlüssel berücksichtigt. Die Initiative wurde zwischen dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und den 16 Ländern zur Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetzes vereinbart. Die Jugend- und Familienministerkonferenz hatte dem Entwurf bereits zugestimmt.

Die Verwaltungsvereinbarung soll mit Wirkung vom 1. Juli 2012 in Kraft treten.

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