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Böhning lädt zu Diskussionsveranstaltung zum Urheberrecht: „Werte ohne Wert? Urheber ohne Rechte?“ – Anmeldung erforderlich

Pressemitteilung vom 02.05.2012

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Welche politischen Impulse braucht die aktuelle Urheberrechtsdebatte, welche Lösungen sind möglich? Zu einer Diskussionsveranstaltung darüber lädt der Chef der Senatskanzlei des Landes Berlin, Staatssekretär Björn Böhning, auch im Namen der Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg am Freitag, 4. Mai 2012, um 17 Uhr in die Landesvertretung der Freien und Hansestadt Hamburg (Jägerstraße 1-3, 10117 Berlin – Wort-Bild-Termin nach vorheriger Anmeldung per Mail an presse-information@senatskanzlei.berlin.de bis 3. Mai 2012, 18 Uhr).

Das Thema des „Urheberrechtsdialogs Berlin-Hamburg“ lautet: „Werte ohne Wert? Urheber ohne Rechte?“ Als Diskutanten sind eingeladen die Musikerin Zoe Leela, der Autor und Anwalt Fred Breinersdorfer, der Präsident des Verbandes Privater Rundfunk- und Telemedien e.V., Jürgen Doetz, der Vorstand des Vereins D64 – Zentrum für Digitalen Fortschritt und Blogger, Nico Lumma, und der Vorsitzende Richter der Kammer für Urheber-, Verlags- und Geschmacksmusterrecht am Landgericht Hamburg, Bolko Rachow. Moderieren wird der Leiter des Amtes für Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, Carsten Brosda. Das Auftaktstatement spricht der Chef der Senatskanzlei des Landes Berlin, Björn Böhning.

Die Debatte um Urheberrechte hat an Heftigkeit zugenommen. Dank des engagierten Beitrags des Musikers und Autors Sven Regener im Bayerischen Rundfunk liegt der Focus jetzt stärker auf den Urhebern, von denen immer mehr lautstark ihre Rechte einfordern. Staatssekretär Böhning: „Die Interessenlagen sind vielschichtig und komplex. Aber die Problematik an sich ist von großer, auch wirtschaftlicher Bedeutung für Medienmetropolen wie Berlin oder Hamburg.“ Deshalb, so Böhning weiter, hätten sich beide Senatskanzleien zu dieser Diskussionsveranstaltung entschlossen: „Wir freuen uns auf eine lebhafte und engagierte Debatte. Wir brauchen einen fairen Ausgleich zwischen Urhebern, Verwertern und Konsumenten.“

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