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Labor Berlin - Charité Vivantes GmbH: Eigenkapital steigt auf fast das Doppelte der Planung

Pressemitteilung vom 31.01.2012

Aus der Sitzung des Senats am 31. Januar 2012:

Die seit einem Jahr bestehende „Labor Berlin – Charité Vivantes GmbH“ hat die beabsichtigte Effizienzsteigerung übertroffen. Das Labor konnte die Kosten für Laborleistungen deutlich reduzieren. Der Einsparerfolg für Charité und Vivantes beziffert sich, wie prognostiziert, auf 1 Mio. € im Vorjahresvergleich. Das geht aus dem heute von der Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Sandra Scheeres, vorgestellten ersten Jahresbericht hervor. Er wurde vom Senat beschlossen und wird nun dem Abgeordnetenhaus vorgelegt.

Deutlich übertroffen wurden die Erwartungen bzgl. der Bildung von Eigenkapital. Hier war man von 1,1 Mio. € ausgegangen. Dank der positiven Geschäftsentwicklung des Unternehmens konnte bereits zum Halbjahr 2011 Eigenkapital von 2,1 Mio. € erwirtschaftet werden.

Das gemeinsame Tochterunternehmen von Charité und Vivantes war zum 1. Januar 2011 gegründet worden. Seitdem arbeiten die Labore an sämtlichen Standorten unter einem gemeinsamen institutionellen Dach.

Neben Charité und Vivantes versorgt das Labor auch andere Kunden mit Laborleistungen. Bis Ende 2011 waren ursprünglich externe Erlöse in Höhe von 800.000 € vorgesehen. Die aktuelle Prognose geht bis zum Jahresende von über 1,8 Mio. € aus. Die Planung wird damit um 125 % übertroffen.

Zum Ausbau dieser Synergieeffekte ist mittelfristig eine räumliche Zusammenfassung der derzeit noch getrennt untergebrachten Laborbereiche vorgesehen. Der Neubau, der ohne öffentliche Förderung finanziert wird, ist eines der zentralen Ziele für das nächste Jahr. Bis Anfang 2013 soll das Gebäude fertiggestellt werden. Ein weiteres Ziel ist es, das externe Wachstum auch im nächsten Jahr auszubauen und kontinuierlich zu steigern.

Ein praktisches Erfolgsbeispiel der Labor Berlin GmbH ist ein Pilotprojekt am Klinikum Friedrichshain. Die Infektion mit MRSA-Bakterien (multiresistenten Keimen) in Krankenhäusern ist ein zunehmend wichtiges Thema. Dank einer neuen Methode der mikrobiologischen Schnelldiagnostik wurde ein neues Vor-Ort-Testverfahren etabliert. Es verkürzt die Dauer der Diagnostik von ein bis zwei Tagen auf rund eine Stunde.

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