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Modifikation und Erweiterung des Förderangebots der Investitionsbank Berlin

Pressemitteilung vom 24.01.2012

Aus der Sitzung des Senats am 24. Januar 2012:

Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage des Senators für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller, der Modifikation und Erweiterung des Förderangebots der Investitionsbank Berlin (IBB) zugestimmt.

Das Förderangebot der IBB wird um das Programm “Wohnraum Modernisieren” erweitert. Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) hat dieses Förderprogramm ab 2012 eingestellt. Die IBB führt dieses attraktive Förderangebot zur Instandsetzung und Modernisierung von Wohnimmobilien in eigener Verantwortung fort.

Das Angebot richtet sich an private Vermieter genauso wie an Genossenschaften, Wohnungsunternehmer sowie an selbstnutzende Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern und Wohneigentumsgesellschaften (WEG´s).

Im Rahmen einer Instandsetzung- und Modernisierung können folgende Maßnahmen gefördert werden:

• Energetische Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz (z. B. Wärmedämmung, Austausch der Fenster),
• Erneuerung der Heizungstechnik einschließlich der unmittelbar dadurch notwendigen Baumaßnahmen (z. B. hydraulischer Abgleich, Lüftungssysteme, Hausanschlüsse, Umbauten),
• Dachgeschossausbauten,
• Modernisierung und Instandsetzung mit dem Ziel, den Ressourcenverbrauch zu verringern,
• Lärmschutzmaßnahmen,
• Behebung baulicher Mängel, z. B. im Hinblick auf Schadstoffsanierung,
• sonstige, mit einer der vorgenannten Maßnahmen in Verbindung stehende Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen, z. B. Maßnahmen zur Barrierereduzierung durch den nachträglichen Ein- oder Anbau von Aufzügen, Treppenliften, Außensitzen und
• sonstige Vorhaben, die der Erreichung eines der zuvor genannten Ziele dienen.

Die Maßnahmen sind einzeln und in Kombinationen förderfähig. Voraussetzung für die Förderung ist die Durchführung durch eine Fachfirma des Bauhandwerks. Eigenleistungen sind nicht förderfähig.

Sollte die Gesamtfinanzierung von geförderten Projekten nicht gesichert sein, stellt die IBB auch “lückenschließende” Finanzierungsdarlehen bereit.

Die Vorlage wird dem Abgeordnetenhaus zur Kenntnisnahme zugeleitet.

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