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Wowereit: Argumente müssen abgewogen werden Regierender Bürgermeister zum Fluglärm-Gutachten des Umweltbundesamtes

Pressemitteilung vom 11.01.2012

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Zu der jetzt bekannt gewordenen „lärmfachlichen Bewertung der Flugrouten” des neuen Flughafens BER durch das Umweltbundesamt erklärt der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit: „Das Gutachten behandelt ausschließlich die Lärmbelastung durch den neuen Flughafen. Die darin aufgelisteten Argumente müssen jetzt durch das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung in einer Gesamtbewertung abgewogen werden. Wichtig ist, dass die bisher von der Deutschen Flugsicherung vorgeschlagen Flugrouten auch durch das Gutachten nicht grundsätzlich in Frage gestellt werden.”

Wowereit wertete es als positiv, dass das Umweltbundesamt ausdrücklich auch auf den vom Land Berlin eingebrachten Routenvorschlag über die Gosener Wiesen statt über den Müggelsee eingeht: „Die Argumente dazu müssen ebenso in die Abwägung einbezogen werden wie die Vorschläge für den Wannsee (kein Überflug am Tag). Es bleibt aber Aufgabe des Bundesaufsichtsamtes für Flugsicherung, diese Routenalternativen intensiv zu prüfen und auf Basis dieser Prüfung die Flugrouten rechtlich verbindlich festzusetzen.“

Wowereit weiter: „Die in der Vorbemerkung des Gutachtens vom Umweltbundesamt gegebene Empfehlung einer grundsätzlichen Nachtruhe von 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr für stadtnahe Flughäfen ist für die Frage der Flugrouten nicht relevant. Das Thema Nachtflüge vom und zum Flughafen BER ist bereits höchstrichterlich entschieden. Es wird ein striktes Nachtflugverbot von 24.00 bis 05.00 Uhr geben und zusätzlich deutliche Einschränkungen in den Tagesrandzeiten zwischen 22.00 und 24.00 sowie zwischen 05.00 und 06.00 Uhr.”

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