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Lange Nacht der Museen auch im Berliner Rathaus

Pressemitteilung vom 25.08.2011

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Auch das Berliner Rathaus wird sich an der bevorstehenden Langen Nacht der Museen am kommenden Sonnabend, 27. August 2011, beteiligen. Das Rathaus wird von 18.00 Uhr bis um 2.00 Uhr des Folgetages geöffnet sein. Zu besichtigen sind das Amtszimmer des Regierenden Bürgermeisters, der Senatssitzungssaal, der Wappensaal mit der Ausstellung „Mosaikkunst aus Antakya“, der Festsaal und der Säulensaal mit der Ausstellung „Berlin in Gips 1790-1850“. Der Eintritt ist frei. Zuvor wird Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit die „Lange Nacht“ um 17.50 Uhr vor der Eingangshalle des Kulturforums (Gemäldegalerie), Matthäikirchplatz 1, 10785 Berlin, eröffnen (Wort-Bild-Termin).

Thematischer Schwerpunkt im Berliner Rathaus wird in diesem Jahr das 50-jährige Jubiläum des Anwerbeabkommens der Bundesrepublik Deutschland mit der Türkei sein. Ein dem entsprechendes künstlerisches und kulinarisches Rahmenprogramm für die Besucherinnen und Besucher des Rathauses wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Integrationsbeauftragten Günter Piening erarbeitet. Verschiedene Ensembles des seit nunmehr 14 Jahren bestehenden Konservatoriums für türkische Musik Berlin bringen im Festtrakt türkische Volks-, Pop- und auch klassische Musik zu Gehör, ergänzt durch die Gruppe „The New Implements of Soul“ mit Afrobeat und Funk.

Im Wappensaal wird die Ausstellung „Mosaikkunst wie im antiken Antiochien“. gezeigt. Zu sehen sind 40 nach antiken Vorlagen gestaltete Mosaiken, die auf Initiative der Handwerkskammer Antakya im Rahmen eines EU- Frauenprojekts in derselben Region angefertigt wurden, der auch die weltberühmten Originale entstammen – der antiken Stadt Antiochia, dem heutigen türkischen Antakya. Antiochien (oder Antiochia) ist eine der wichtigsten Städte im Christentum; hier tauchte um das Jahr 40 n. Chr. erstmals die Bezeichnung „Christen“ für die Jünger Jesu auf. Jährlich pilgern Tausende Christen zur St.-Petrus-Grotte ins heutige Antakya, die der Apostel Petrus persönlich eingeweiht haben soll und die als älteste Kirche des Christentums gilt. Die heutige Provinz Hatay mit ihrer Hauptstadt Antakya ist eine Region der historisch gewachsenen kulturellen Vielfalt und der friedlichen Koexistenz von Muslimen, Christen und Juden, von Türken und Arabern.

Im Festsaal schließlich bietet das BildungsWerk in Kreuzberg (BWK) den Gästen des Rathauses türkische Spezialitäten zu kleinen Preisen an.

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