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Berlin – Metropole des Bürgerschaftlichen Engagements: Bluhm und Helbig präsentieren Ergebnis der aktuellen Freiwilligen-Studie

Pressemitteilung vom 14.06.2011

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Bürgerschaftliches Engagement wird in Berlin immer wichtiger. Ist seine Bedeutung aber auch objektivierbar? Kann man messen, welche Rolle es in unserer Stadt und für die Bürgerinnen und Bürger spielt?

Detaillierte Daten und Fakten, die diese Fragen positiv beantworten, haben die Berliner Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Carola Bluhm, und die kommissarische Chefin der Senatskanzlei des Landes Berlin und Beauftragte für Bürgerschaftliches Engagement, Staatssekretärin Monika Helbig, wissenschaftlich erheben lassen. Die Ergebnisse stellen beide Politikerinnen am Mittwoch, 15. Juni 2011, im Louise-Schroeder-Saal (Raum 337) des Berliner Rathauses zwischen 13 und 15 Uhr vor (Wort-Bild-Termin).

Berlins Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Carola Bluhm: „Sich für andere und für das Gemeinwohl zu engagieren, trägt zur persönlichen Zufriedenheit bei und schafft soziale Kontakte. Insbesondere den Anstieg des Engagements der 31- bis 45-jährigen finde ich sehr erfreulich. Er zeigt, dass es auch für Jüngere selbstverständlich ist, sich ehrenamtlich und freiwillig zu betätigen.“

Die kommissarische Chefin der Senatskanzlei des Landes Berlin und Beauftragten für Bürgerschaftliches Engagement, Staatssekretärin Monika Helbig: „Verlässliche Daten sind eine wichtige Grundlage für die weitere Entwicklung unserer Berliner Engagementpolitik. Interessant ist die Tatsache, dass auch das Ehrenamt in unserer Stadt immer internationaler wird. Es ist sehr zu begrüßen, dass sich auch Migrantinnen und Migranten immer häufiger bürgerschaftlich engagieren.“

Durchgeführt wurde die zu Grunde liegende bundesweite Studie zum Themenfeld Ehrenamt und Engagement 2009 durch das zuständige Bundesministerium durch TNS Infratest Sozialforschung. Darauf baut die vom Land Berlin veranlasste Aufstockung der Anzahl in Berlin geführter Tiefeninterviews sowie deren detaillierte Auswertung auf. Der Freiwilligensurvey 2009 setzt Untersuchungen aus den Jahren 1999 und 2004 fort.

Zentrales Ergebnis ist die durch den Survey belegte Aussage, dass inzwischen nahezu jede dritte Berlinerin und jeder dritte Berliner freiwillig und unentgeltlich für andere Menschen oder gemeinschaftliche Projekte aktiv ist. Der Anteil der engagierten Bürgerinnen und Bürger an der Gesamtbevölkerung Berlins hat seit Ende der 90er Jahre kontinuierlich zugenommen bzw. ist stabil geblieben. Die Zahlen zeigen insgesamt, dass die Engagementpolitik des Senats auf dem richtigen Weg ist.

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