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Fluktuationsprognosen für die Hauptverwaltungen und die Bezirke sowie Bedarf an Außeneinstellungen

Pressemitteilung vom 22.03.2011

Aus der Sitzung des Senats am 22. März 2011:

Im Zeitraum von Januar 2007 bis Dezember 2010 konnte der Personalbestand der Berliner Verwaltung (ohne Eigenbetriebe) um 5,6 % von 112.124 auf 105.841 Vollzeitäquivalente (VZÄ) verringert werden. Von Dezember 2009 bis Dezember 2010 wurden 1.214 VZÄ abgebaut, was 1,1 % des Personalbestands entspricht.

Das geht aus dem heute auf Vorlage von Finanzsenator Dr. Ulrich Nußbaum beschlossenen Bericht über die Fluktuationsprognosen für Hauptverwaltung und Bezirke sowie den Bedarf an Außeneinstellungen hervor. Der Bericht wird nun dem Abgeordnetenhaus zugeleitet.

Erstmalig liegt mit diesem Bericht eine tätigkeitsbezogene Ausscheidensprognose sowohl für die einzelnen Aufgabenbereiche als auch für die Berufsgruppen/Tätigkeiten der Ressorts und der Bezirke bis 2017 vor. Damit ist ein wesentlicher Schritt in Richtung einer nach Berufsgruppen differenzierten Personalbedarfsermittlung erfolgreich umgesetzt.

Im Rahmen des Haushaltsplanaufstellungsverfahrens wird auf der Basis der Ausscheidensprognosen und der finanziellen Rahmendaten neu zu entscheiden sein, welche Personalausstattung zukünftig noch finanzierbar ist. Auf dieser Basis muss aufgrund politischer Schwerpunktsetzungen festgelegt werden, welche Aufgaben dauerhaft wahrgenommen werden müssen bzw. sollen und ob dies in den bestehenden Organisationsstrukturen gewährleistet werden kann oder neue Strukturen erforderlich sind.

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