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Neue Verfassung für die Zentral- und Landesbibliothek Berlin

Pressemitteilung vom 15.03.2011

Aus der Sitzung des Senats am 15. März 2011:

Der Senat will die landeseigene Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) für die zahlreichen neuen Herausforderungen in der Zukunft fit machen. Dazu soll das Zentralbibliothekstiftungsgesetz umfassend reformiert werden. Der Senat hat heute auf Vorlage des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit beschlossen, einen entsprechenden Gesetzentwurf beim Abgeordnetenhaus einzubringen.

Die Reform zielt auf die Modernisierung der inneren Struktur der ZLB. Ihr wichtigstes Ziel ist es, das Profil der ZLB als moderne Metropolenbibliothek weiter zu schärfen und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Stiftung zu erhöhen. Ausgangspunkt der Reform ist eine Präzisierung des Stiftungszwecks der ZLB als Flaggschiff der öffentlichen Bibliotheken Berlins. Ihr kommt damit eine bezirksübergreifende Schnittstellenfunktion zu. Die ZLB unterstützt die berufliche Weiterbildung angesichts des wachsenden Bedürfnisses nach lebenslangem Lernen. Sie nimmt als Pflichtexemplarbibliothek eine besondere Aufgabe wahr. Mit der Verpflichtung zur kulturellen Vielfalt soll zudem ein zeitgemäßer Kulturbegriff an zentraler Stelle verankert werden.

Wirtschaftlich steht die ZLB vor der Herausforderung, zusätzlich zu den bibliothekarischen Aufgaben und angesichts begrenzter Finanzmittel steigende Medienetats sicherstellen zu müssen. Dies erfordert organisatorische Veränderungen im Management der ZLB, für die mit dem geänderten Gesetz die notwendigen rechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden.

Die ZLB wurde 1995 aus der „Amerika-Gedenkbibliothek“ und der „Berliner Stadtbibliothek“ gebildet und 2005 um die „Senatsbibliothek“ erweitert.

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