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Personalüberhang: Genaue Prognose der Mitarbeiterfluktuation hilft bei der Vermittlung auf freie Stellen

Pressemitteilung vom 08.03.2011

Aus der Sitzung des Senats am 8. März 2011:

Die Senatsverwaltungen und Bezirksämter haben dem Zentralen Personalüberhangmanagement (ZeP) für die Jahre 2011 und 2012 knapp 1.700 altersbedingt frei werdende Stellen gemeldet, die nachbesetzt werden sollen. Das ZeP wird nun gemeinsam mit den Verwaltungen prüfen,
• ob geeignete Kräfte aus dem Personalüberhang zur Verfügung stehen und
• welche Qualifizierungsmaßnahmen veranlasst werden müssen.

Einen entsprechenden Bericht an das Abgeordnetenhaus hat der Senat heute auf Vorlage von Finanzsenator Dr. Ulrich Nußbaum beschlossen.

Im vergangenen Jahr konnten 210 Stellen mit Beschäftigten aus dem ZeP besetzt werden. Für rd. 300 freie Stellen konnten keine geeigneten Dienstkräfte vermittelt werden, weil entsprechende Berufsrichtungen nicht im ZeP vertreten sind. Über 300 ursprüngliche Stellenmeldungen wurden im Laufe des Jahres 2010 von den Verwaltungen zurückgezogen. Als Gründe dafür wurden Umstrukturierungen oder nachträgliche Einsparungen der Stellen genannt.

Finanzsenator Dr. Nußbaum: „Ich freue mich, dass mit einem verbesserten personalwirtschaftlichen Prognoseverfahren die Vermittlung unserer Beschäftigten aus dem Personalüberhang gezielter erfolgen kann. Nun geht es darum, die Zuverlässigkeit der Prognosedaten weiter zu optimieren.“

Die Verwaltungen haben dem ZeP zum dritten Mal eine Prognose über die in den kommenden Jahren zur Nachbesetzung anstehenden Stellen geliefert. Sie dient dazu, dem ZeP eine zielgenaue Personalentwicklungsplanung zu ermöglichen und so den Personalbedarf der einzelnen Verwaltungen effizienter und effektiver decken zu können.

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