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Aktionsbündnis verleiht zum sechsten Mal Girls’ Day- Preise - Berufsorientierung für Mädchen nachhaltig erwünscht!

Pressemitteilung vom 02.11.2010

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen teilt mit:

Im Jubiläumsjahr 2010 steigt das Interesse bei Schülerinnen, Unternehmen und Organisationen am Girls’ Day in Berlin weiter.

Almuth Nehring-Venus, Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen des Landes Berlin:
„Für eine erfolgreiche berufliche Zukunft von Mädchen und jungen Frauen wird eine Berufsorientierung bereits in den Schulen immer wichtiger. Seit 10 Jahren setzen wir uns dafür ein, dass Mädchen am Girls’ Day die Chance erhalten, naturwissenschaftlich-technische Berufe und Studiengänge kennenzulernen und ihr Berufswahlspektrum in diese Richtung zu erweitern. Ich freue mich heute besonders, drei Schulen auszeichnen zu können, die den Girls’ Day nachhaltig nutzen, um eine geschlechterreflektierende Berufsorientierung anzubieten.“

Der Girls’ Day – Preis wird zum sechsten Mal vom Aktionsbündnis Girls’ Day mit finanzieller Unterstützung durch die IHK Berlin, die HWK Berlin, den DGB Berlin-Brandenburg und die VdU Berlin/Brandenburg vergeben. In diesem Jahr teilen sich drei Schulen das Preisgeld in Höhe von insgesamt 1.200 Euro.

Die Biesalski-Schule, ein Förderzentrum mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung, hat den Girls’ Day in das eigene Schulprogramm aufgenommen. Seitdem nehmen alle Schülerinnen der Klassen 7 bis 9 jährlich verpflichtend am Mädchen-Zukunftstag teil. Bevor es zu den Veranstaltungen in den Betrieben geht, werden die Mädchen im Rahmen eines Assessment-Trainings intensiv vorbereitet. Im engen Kooperationsnetz zwischen Lehrkräften, der Schulsozialarbeit und der Handwerkskammer soll den Mädchen insbesondere auch die Angst und die Vorurteile vor handwerklichen Berufen genommen werden.

Die Wolfgang-Borchert-Oberschule beteiligt sich 2010 zum zweiten Mal am Wettbewerb und hat sich erneut qualifiziert. Dabei war für die Jury sowohl das kontinuierliche Engagement für den Girls’ Day, die erfolgreiche Schulpartnerschaft mit Cisco Systems, die gute Vor- und Nachbereitung des Aktionstages als auch das außerordentliche Engagement der Schule für die naturwissenschaftlich-technische Mädchenbildung im Rahmen des Roberta-Projekts ausschlaggebend. Das Roberta-Mädchenteam der Schule hat im Sommer gemeinsam mit einer Schule aus Israel und einer aus China die Weltmeisterschaft als Superteam in der Robotik-Weltmeisterschaft in Singapur gewonnen.

Die Schiller-Oberschule, ein Gymnasium in Charlottenburg, gehört dank des Engagements der Lehrerin für Arbeitslehre, Frau Puchstein, zu den Girls’ Day-aktiven Schulen der ersten Stunde. Der Tag ist im Schulprogramm verankert und das Engagement für eine geschlechterreflektierende Berufsorientierung wird sowohl von der Jury als auch der Schulinspektion insbesondere in seiner Vielfalt positiv bewertet. Die Schule arbeitet u.a. mit dem TechnoClub der TU zusammen und beteiligt sich an „Jump in MINT“ und weiteren gendersensiblen Maßnahmen zur Heranführung von Mädchen an Technik. In diesem Jahr haben erstmals auch Jungen, mit Hilfe der Datenbank „Jungen willkommen“, ein Schnupperpraktikum in einer sozialen Einrichtung absolviert.

Rückfragen:
Stephan Schulz
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E-Mail: pressestelle@senwtf.berlin.de