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Wowereit übergibt Staatsschauspieler Horst Bollmann Bundesverdienstkreuz

Pressemitteilung vom 13.07.2010

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit übergibt Horst Bollmann am 13. Juli 2010 um 14 Uhr im Auftrag des Bundespräsidenten das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Die feierliche Zeremonie findet im Amtszimmer des Regierenden im Berliner Rathaus statt (Bild-Termin).

Wowereit: „Der Berliner Staatsschauspieler Horst Bollmann ist in diesem Jahr 85 Jahre alt geworden, und es ist mir eine große Freude, diesem großartigen Schauspieler die hohe Ehrung zu überreichen. Engagierten Künstler- und Schauspielerpersönlichkeiten wie Bollmann verdankt Berlin seinen internationalen Rang als Theaterstadt. Zu den herausragenden Fähigkeiten Bollmanns zählt aber auch seine verblüffende Wandlungsfähigkeit. Er hat neben dem ernsten Fach immer und aus Überzeugung auch Fernsehen und Unterhaltung gemacht.“

Horst Bollmann, Jahrgang 1925, war von 1959 bis 1987 Mitglied der Staatlichen Schauspielbühnen Berlins. Gelernt hat er seine Kunst in Berlin bei Herma Clement. Boleslav Barlog hat ihn an die Staatlichen Bühnen geholt. Der in Dessau geborene Schauspieler hat durch sein Spiel die Figur des Dieners in Samuel Becketts Stück „Endspiel“ unvergesslich gemacht. Der Zusammenarbeit mit dem irischen Dramatiker am Schiller Theater verdankt Bollmann eine Reihe großer Rollen. Gemeinsam mit Stefan Wigger spielte er in der Inszenierung Becketts von 1975 „Warten auf Godot“. Es ist das Stück, das zu den bekanntesten des Protagonisten des absurden Theaters gehört. Bollmann war ferner Kommissar in Durbridge-TV-Krimis, verkörperte zwei Tatort-Ermittler, spielte Rollen im Boulevardgenre wie den Felix Unger in Neil Simons Stück „Ein seltsames Paar“, synchronisierte aber auch den Bilbo Beutlin in Tolkiens „Der kleine Hobbit“.

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