Wowereit überreicht Berliner Literaturpreis 2010 an Sibylle Lewitscharoff

Pressemitteilung vom 02.03.2010

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Ausgezeichnet wird die Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff für ihr “ungemein dichtes und originelles Prosawerk”. Den Berliner Literaturpreis 2010 der Stiftung Preußische Seehandlung überreicht ihr am 2. März 2010 um 19 Uhr im Großen Saal des Berliner Rathauses der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit (Wort-Bild-Termin).

Der Regierende Bürgermeister: “Mit Sibylle Lewitscharoff reiht sich eine weitere, aller Ehren werte Autorin in die Galerie der bisher mit dem Berliner Literaturpreis ausgezeichneten Schriftsteller ein. Die Auszeichnung stößt zu meiner großen Freude auf wachsendes Interesse. Das spricht für das zunehmende Ansehen des Preises und für das Renomee Berlins als Literaturmetropole.”

Lewitscharoff wurde 1954 in Stuttgart geboren. Dort legte sie 1972 das Abitur ab. An der Freien Universität Berlin studierte sie Religionswissenschaft und schloss mit dem Magister-Grad ab. Ihr literarischer Durchbruch gelang ihr 1998 mit dem Roman “Pong”, für den sie mit dem angesehenen Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet wurde. Zuletzt erschien 2009 ihr Roman “Apostoloff”. Lewitscharoff lebt seit dem Jahr 2000 ausschließlich vom Schreiben.

Der „Berliner Literaturpreis“ ist mit 20.000 Euro Preisgeld dotiert, zusätzlich wird ein Stipendium in Höhe von 10.000 Euro zur Förderung der weiteren literarischen Arbeit vergeben. Die Stiftung Preußische Seehandlung zeichnet damit Schriftsteller aus, deren Werk einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der zeitgenössischen deutschsprachigen Literatur geleistet hat. Mit der Auszeichnung ist eine Berufung auf die „Heiner-Müller-Professur für deutschsprachige Poetik“ am Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin verbunden. Zu den bisherigen Preisträgern zählen die Nobelpreisträgerin 2009 Herta Müller, Durs Grünbein, Ilija Trojanow, Ulrich Peltzer und Dea Loher.

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