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Berlins Beschäftigungs-Plus bundesweit Spitze - Arbeitsmarkt aber weiter unter Druck

Pressemitteilung vom 10.12.2009

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen teilt mit:

Erwerbstätigenzahlen zum 3. Quartal 2009:

„Die neuesten Beschäftigtenzahlen zeigen, dass Berlin in der aktuellen Wirtschaftskrise weniger betroffen ist als andere Regionen. Mit einem Zuwachs von 1,2 Prozent bei den Erwerbstätigen insgesamt und 2,1 Prozent bei den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen erzielt die Hauptstadt im 3. Quartal 2009 den besten Wert aller Bundesländer. Eine diversifizierte Unternehmenslandschaft mit einem hohen Dienstleistungsanteil und die weniger konjunkturanfällige Industriestruktur wirken sich nun positiv aus“, erklärt Harald Wolf, Berlins Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen, zu den heute vom Amt für Statistik Berlin-Brandenburg veröffentlichten Zahlen zur Erwerbstätigenentwicklung.

Auch beim Wirtschaftswachstum kommt die Hauptstadt nach Aussage von Wolf besser durch die Krise. Während die Bundesregierung für Deutschland insgesamt im Jahr 2009 einen Rückgang der realen Wirtschaftsleistung um 5% erwartet, ist für Berlin selbst bei vorsichtiger Schätzung nur ein etwa halb so großes Minus zu erwarten.

Dennoch sieht der Wirtschaftssenator weder Anlass zur Euphorie noch einen Grund für verfrühten Optimismus. „Die Industriekonjunktur ist noch schwach, die Weltkonjunktur weiterhin fragil und die Kapazitäten zum Teil unterausgelastet. Im September befanden sich aus konjunkturellen Gründen in der Hauptstadt rund 14.700 Personen in Kurzarbeit. Bei nur schleppender wirtschaftlicher Erholung lastet somit weiter erheblicher Druck auf dem Arbeitsmarkt.“

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Stephan Schulz
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