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Wirtschaftssenator Wolf trifft neuen Brandenburgischen Wirtschaftsminister Christoffers: Gemeinsame Strategien für Brandenburg und Berlin

Pressemitteilung vom 20.11.2009

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen teilt mit:

Die Wirtschaftsressorts in Berlin und Brandenburg haben nach der Kabinettsneubildung in Brandenburg intensiven und umfassenden Kontakt aufgenommen, um zeitnah eine Reihe von Aufgaben anzupacken, die sich bei der Zusammenarbeit in der Hauptstadtregion stellen: Hierzu sind am Freitag Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf und der Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg, Ralf Christoffers, zu einem ersten ausführlichen Meinungsaustausch zusammengetroffen.

Neben der Umsetzung der gemeinsamen Innovationspolitik für die Hauptstadtregion standen die Zukunft der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung sowie die Zusammenarbeit bei der Wirtschaftsförderung im Mittelpunkt des Gespräches.

Zur Zukunft der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA ab 2012 bekräftigen beide Seiten ihren gemeinsamen Willen, diese Veranstaltung für die Luft- und Raumfahrt-Branche in Berlin und Brandenburg langfristig in der Hauptstadtregion zu halten. Die Gespräche hierzu sollen bis Jahresende abgeschlossen sein. Desweiteren wird eine Verständigung mit der Bundesregierung gesucht werden.

Die solide Basis der Zusammenarbeit in der gemeinsamen Innovationspolitik wird gefestigt und erweitert. Hier gilt es, die auf dem Innovationsgipfel im September 2009 getroffenen Festlegungen umzusetzen und den Technologietransfer in der Region weiter auszubauen.

Minister Christoffers und Senator Wolf haben sich vor diesem Hintergrund darauf verständigt, auf der Basis der bereits entwickelten strategischen Grundzüge und der identifizierten fünf Zukunftsfelder (Biotechnologie/Medizintechnik/Pharma; IuK-Technologien/Medien; Optik; Verkehrssystemtechnik; Energietechnik) die Erweiterung zu einer integrierten Innovationsstrategie zu prüfen.

Auch im Jahr 2010 wird es einen gemeinsamen Innovationsgipfel geben.

Für die Wirtschaftsförderung in der Hauptstadtregion wurde eine konsequent abgestimmte Gestaltung der Förderbedingungen vereinbart. Die Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung wird in beiden Ländern darauf zielen, für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer „Gute Arbeit“ zu garantieren. Eine weitere Ausweitung des Niedriglohnsektors wurde von Christoffers und Wolf als „kontraproduktiv für eine Technologieregion“ bezeichnet.

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Stephan Schulz
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