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Der Erste Berliner Judo Club 1922 e.V. (EBJC) erhält den Integrationspreis 2009

Pressemitteilung vom 07.12.2009

Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales teilt mit:

Für seine langjährige, erfolgreiche und professionelle Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen bis ins Rentenalter mit arabischer, brasilianischer, deutscher, japanischer und türkischer Herkunft erhält der Erste Berliner Judo Club 1922 e.V. (EBJC) den Integrationspreis 2009 des Landesbeirats für Integrations- und Migrationsfragen. Ausgezeichnet wurden Vereine der interkulturellen Sportjugendarbeit aus Berlin, die sich in besonders vorbildhafter Weise um junge Menschen verdient gemacht haben.

Der EBJC wurde 1922 gegründet, zählt 420 Mitglieder und ist durch den Judosport geprägt ist. Judo und auch Ju-Jutsu lehrt das Sozialverhalten in der Gruppe mit dem Bewusstsein, auch Schwächere zu unterstützen. Integration ist zentraler Bestandteil der Vereinsphilosophie. Die Trainingsstätte des Vereins befindet sich inmitten des Neuköllner Kiezes. Als Dojos (Übungshallen in den japanischen Kampfkünsten) dienen die Sporthallen der Thomas-Morus-Schule und der Herrmann-Sander-Schule. Dort liegt der Anteil an Migranten, Flüchtlingen und Spätaussiedlern zwischen 80 und 90 Prozent. An beiden Schulen sind mehr als 40 Ethnien vertreten.

Um neben diesem vorbildhaften Verein auch die Vielzahl anderer hervorragender Vereine zu würdigen, hat die Jury – bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Integrationsbeirates, der Sportjugend Berlin, der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, der Senatsverwaltung für Inneres und Sport und dem Büro des Integrationsbeauftragten – den Preis in einen mit 3.000 Euro dotierten 1. Preis und zwei zweite Preise mit je 1.000 Euro aufgeteilt. Die beiden letztgenannten gingen an den FFV Spandau e.V. mit dem Projekt “Berlin Bolzt” und an den FASO Initiative e.V. mit dem “Projekt Baobab!”.

Der Integrationspreis wird jährlich vom Landesbeirat für Integrations- und Migrationsfragen ausgelobt. Das Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro stellt der Beauftragte für Integration und Migration des Senats von Berlin zur Verfügung.

Weitere Informationen: Edith Tomaske, Telefon: 9017 2356

Rückfragen:
Karin Rietz
Telefon: 9028 2743
E-Mail: pressestelle@senias.berlin.de