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Landesantidiskriminierungsstelle lädt zur Fachveranstaltung am 30.11.2009: Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt verhindern

Pressemitteilung vom 19.11.2009

Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales informiert:

“Tut mir leid, die Wohnung ist schon vergeben” – das hören einige Wohnungsbewerberinnen und -bewerber öfter als andere. Gerade Menschen mit Migrationshintergrund erfahren immer wieder verdeckte, aber auch offene Ablehnung bei der Wohnungssuche.

Die von der Landesantidiskriminierungsstelle (LADS) organisierte Fachveranstaltung zum Thema “Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt – Deutscher Name – halbe Miete?” beschäftigt sich am 30.11.2009 mit diesem Thema.

Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Praxis, Wissenschaft und Politik möchte die LADS eine Bestandsaufnahme aus europäischer und aus Berliner Sicht vornehmen. Außerdem sollen andere Diskriminierungsmerkmale wie sozialer Status, Familienstatus, Behinderung oder Pflegebedürftigkeit in die Debatte einbezogen werden. Darüber hinaus wird über die Weiterentwicklung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) hinsichtlich der Gleichbehandlung auf dem Wohnungsmarkt diskutiert und darüber, wie das Gebot der Gleichbehandlung am Wohnungsmarkt tatsächlich durchgesetzt werden kann. Ganz praktisch geht es auch um die Beratung von Betroffenen und Interessierten.

Mehr zum Programm und zur Anmeldung unter [[http://www.berlin.de/lb/ads/|www.berlin.de/lads]]
Noch ist eine Anmeldung, die auch online erfolgen kann, möglich.

Datum: 30. November 2009
Zeit: 14:00 bis 19:30 Uhr
Ort: Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland Unter den Linden 78 in 10117 Berlin-Mitte.

Rückfragen:
Karin Rietz
Telefon: 9028-2743
E-Mail: pressestelle@senias.berlin.de