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Senatoren Bluhm und Wolf zur Schließung des Quelle-Callcenters: Berlin kümmert sich um die Quelle-Beschäftigten

Pressemitteilung vom 17.11.2009

Die Senatsverwaltungen für Integration, Arbeit und Soziales sowie für Wirtschaft, Technologie und Frauen teilen mit:

Arbeitssenatorin Carola Bluhm und Wirtschaftssenator Harald Wolf wollen sich unverzüglich um die Zukunft der von der Schließung des Quelle-Callcenters in Berlin betroffenen Beschäftigten kümmern.

Man habe sich auf eine mögliche Schließung vorbereitet, um die 770 Betroffenen schnell und unbürokratisch zu unterstützen.

Arbeitssenatorin Bluhm: “Wir werden uns sofort um die Beschäftigten kümmern. Es gibt im Bereich der Callcenter in Berlin derzeit zwischen 300 und 400 offene Stellen.
Mit der Regionaldirektion für Arbeit haben wir vereinbart, dass sie direkt vor Ort ist, damit sie die Beschäftigten so schnell wie möglich in andere Firmen vermitteln oder sie über berufliche Perspektiven beraten kann.“

Wirtschaftssenator Wolf betonte, dass man die Beschäftigten zügig unterstützen werde. Wolf äußerte sich zuversichtlich über die Beschäftigungschancen der Quelle-Mitarbeiter.
Die Wirtschaftsverwaltung stehe gemeinsam mit Berlin Partner mit den Callcenter-Betreibern im Kontakt, um dafür zu sorgen, dass die von der Quelle-Schließung betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schnellstmöglich übernommen werden können.

Wolf zeigte sich verärgert darüber, dass der Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görk entgegen der Absprachen keine Ansprechpartner genannt habe, um gemeinsam über die Zukunft der Quelle-Beschäftigten in Berlin zu beraten: “Es stellt sich die Frage, ob der Insolvenzverwalter seiner Aufgabe gewachsen ist. Es zeugt von schlechtem Stil und mangelnder Verantwortung gegenüber den Beschäftigten, dass man mit ihnen nicht vorab gesprochen und sie nicht über die Entwicklungen informiert hat.“

Rückfragen:
Anja Wollny
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