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Anpfiff für die Berliner Eissportler im Tempelhofer Flughafen

Pressemitteilung vom 30.11.2009

Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport teilt mit:

Mit dem heutigen Tag geht die in nur wenigen Wochen errichtete Eissportanlage im Hangar 3 des historischen Flughafens Tempelhof in Betrieb. Damit wurde eine zweckmäßige Übergangslösung für den Berliner Eissport nach der Schließung der Eissporthalle Jaféstraße und dem vorübergehenden Umzug in die Deutschlandhalle gefunden, bis die geplante Eishalle am Olympiapark fertig gestellt ist. Insbesondere für die Eishockeyspieler des ECC Preussen Juniors aber auch für die Eiskunstläufer und die Curlingspieler hat der Senat damit nun im Herzen Berlins eine vorübergehende Trainings- und Spielstätte geschaffen.

Staatssekretär Thomas Härtel: „Das Ergebnis kann sich sehen lassen, auch wenn es die verschiedensten Schwierigkeiten zu bewältigen gab. Die Sportmetropole Berlin ist eine Hochburg des Eissports. Deshalb haben alle Beteiligten mit großem Engagement und Aufwand um eine angemessene Lösung gerungen, die der Bedeutung des Berliner Eissports gerecht wird. Von der Laufschule bis zur Nachwuchsbundesliga kann hier im Hangar 3 des Flughafens nun wieder eine anspruchsvolle Förderung stattfinden.“

Seit Baubeginn am 6.November 2009 wurde eine 26 × 56 m große Standardeisfläche nach internationalen Richtlinien des IIHF (International Ice Hockey Federation) errichtet: Dazu wurden u.a. 7 Paletten für die Eisbahnverrohrung, 1800 qm Isolierschicht und schließlich rund 87.000 Liter Wasser zu Eis gefroren. Insgesamt 12 speziell ausgerüstete Container beherbergen Sanitäranlagen und Räume für die Mannschaften, Trainer/Schiedsrichter, Erste Hilfe und das Lager.

Staatssekretär Härtel: „Auch wenn dies heute nicht die Ideallösung für alle Betroffenen sein kann, werden sich die Sportler eines Tages gern daran erinnern, dass sie zu den ersten und vielleicht auch einzigen gehörten, die einmal im ehemaligen ältesten Verkehrsflughafen der Welt Eissport betrieben haben.“

Nur wenige Tage nach der Inbetriebnahme des Hangars findet am 2.12.2009 der erste Spatenstich für die neue Eissporthalle an der Glockenturmstraße in Berlin-Westend statt. Diese Eissporthalle wird die Sportanlage Olympiapark Berlin sinnvoll ergänzen und entscheidend zur Weiterentwicklung des Eissports in der Sportstadt Berlin beitragen. Mit der beabsichtigten Ansiedlung der Poelchau-Oberschule (Eliteschule des Sports) werden an diesem Ort ideale Bedingungen nun auch für den Eissport geschaffen: Mit einem Aufwand von 13 Millionen Euro entsteht dort unter der Regie des Bezirks eine Eissportanlage mit zwei Eisflächen und 1018 Zuschauerplätzen sowie den notwendigen Funktionsräumen. Im Sommer 2011 soll das neue Eissportzentrum fertig sein.

Rückfragen:
Nicola Rothermel
Telefon: (030) 90272730
E-Mail: pressestelle@seninnsport.berlin.de