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Berlin – Kopenhagen: Klimaschutzziele lokal und global umsetzen

Pressemitteilung vom 13.12.2009

Berlin nimmt als Mitglied der deutschen Delegation an der Weltklimakonferenz in Kopenhagen teil und Senatorin Katrin Lompscher wird Berlin auf dem Bürgermeistergipfel vom 14. bis 17.Dezember in Kopenhagen vertreten und beispielhafte Projekte der Berliner Klimaschutzpolitik vorstellen. Ziel der
15. Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonvention und der 5. Vertragsstaatenkonferenz des Kyoto-Protokolls ist der Abschluss eines umfassenden Klimaschutzabkommens für die Zeit nach 2012.

Der Copenhagen Climate Summit for Mayors auf Einladung von Kopenhagen und der Städtenetzwerke C40 und ICLEI wird vom 14. bis 16. Dezember während der Verhandlungen der aktiven Rolle der Städte für den Klimaschutz Nachdruck verleihen. Den Städten kommt beim Kampf gegen den Klimawandel eine besondere Verantwortung zu. Als soziale und wirtschaftliche Ballungszentren mit über der Hälfte der Weltbevölkerung verbrauchen sie 75 Prozent der Energie und sind Hauptproduzenten der klimaschädlichen Treibhausgase. Die Städte setzen sich deswegen für eine rechtsverbindliche internationale Übereinkunft zum Klimaschutz im Ergebnis der Weltklimakonferenz von Kopenhagen ein.

„Die Ergebnisse von Kopenhagen werden auch den Rahmen setzen für die weitere Klimaschutzpolitik Berlins“, sagte Senatorin Katrin Lompscher im Vorfeld ihrer Teilnahme an den Verhandlungen. „Was global verabredet wird, muss lokal umgesetzt werden. Berlin hat sich auf die Senkung der CO2-Emissionen um mehr als 40 Prozent bis zum Jahr 2020 verpflichtet. Dieser Verpflichtung werden wir u.a. mit unserem Berliner Klimaschutzgesetz Rechnung tragen. Ohne einen ordnungsrechtlichen Rahmen für den klimaschonenden Strukturwandel in allen relevanten Energieverbrauchssektoren werden die Klimaschutzziele, die auf der Weltklimakonferenz in Kopenhagen vereinbart werden, nicht umsetzbar sein. Berlin ist hier auf dem richtigen Weg. Als Bundeshauptstadt betreibt Berlin seit Jahren mit seinen Landesprogrammen eine aktive Energie- und Klimaschutzpolitik.“

Aufgrund seiner fortschrittlichen Klimaschutzpolitik besonders im Bereich der Gebäudesanierung hat Berlin gerade den achten Platz unter 30 Städten auf dem jüngst veröffentlichten Green City Index der Firma Siemens erreicht. Das sei ein zusätzlicher Ansporn für weitere Anstrengungen, so die Senatorin.

Die Senatorin wird täglich aus Kopenhagen berichten. Die Informationen werden auf unserer Homepage veröffentlicht.

Rückfragen:
Dr. Marie-Luise Dittmar
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