Coronavirus in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie unter:

berlin.de/corona

Tierschutzbeiräte fordern einheitliche Regelungen zum Tierschutz

Pressemitteilung vom 04.12.2009

Am 3. und 4. Dezember tagten auf Einladung des Berliner Tierschutzbeauftragten Dr. Klaus Lüdcke die Tierschutzbeiräte der Bundesländer im Abgeordnetenhaus von Berlin.

Die Beiräte fordern in ihren Beschlüssen die Bundesregierung auf, bundeseinheitliche Regelungen auf den dringendsten Gebieten des Tierschutzes zu erlassen. Dazu zählen das Verbot von Wildtieren im Zirkus, die Überschreitung der Leistungsfähigkeit von Nutz- und Zuchttieren, die Legehennenhaltung und die überlangen Transporte von Schlachttieren.

Die Tierschutzbeiräte forderten auch eine unverzügliche Änderung der Länderjagdgesetze, um den Abschuss von Tausenden Hunden und Katzen zu verbieten. Dringend geregelt werden muss in vielen Kommunen die Kostenübernahme der Versorgung von Fundtieren in Tierheimen. Das Land Berlin gibt für die vielen in der Tiersammelstelle abgegebenen Tiere jährlich fast 500.000 Euro aus. Auf Antrag des niedersächsischen Tierschutzbeirates sollen künftig Rodeoveranstaltungen und Bullenreiten untersagt werden, um diese entwürdigende Zurschaustellung von Tieren zu verhindern.

Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher verwies vor den Vertreterinnen und Vertretern der Länder auf Berlin: „Das Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger in Berlin zeigt, dass Tierschutzprobleme lösbar sind.“

Da sich das tierliebende Berlin als geeigneter Tagungsort erwiesen hat, wurde beschlossen, auch im nächsten Jahr wieder hier zusammen zu kommen.

Rückfragen:
Regina Kneiding
Telefon: (030) 9025 2156
E-Mail: regina.kneiding@senguv.berlin.de