Zur Vorbereitung des Bund-Länder-Exzellenzwettbewerb II: Berliner Wissenschaftler erhalten 10,8 Millionen Euro

Pressemitteilung vom 17.07.2009

Zur Vorbereitung des Bund-Länder-Exzellenzwettbewerb II erhalten Berliner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine Anschubfinanzierung in Höhe von 10,8 Millionen Euro. Darauf haben sich Wissenschafts- und Forschungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner sowie die Präsidenten der Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Berlin heute verständigt. Dieser Kreis entspricht dem Aufsichtrat der künftigen Einstein-Stiftung gGmbH, deren Gründungsprozess angelaufen ist.

Mit diesen Mitteln aus der Forschungsoffensive des Masterplans “Wissen schafft Berlins Zukunft” sollen die Wissenschaftler exzellente Wissenschafts- und Forschungsanträge vorbereiten. Die Anträge müssen bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Herbst 2010 eingereicht werden.

Nach dieser Verständigung erhält die Freie Universität (FU) rd. 4 Millionen Euro, die Humboldt-Universität (HU) rd. 3,7 Millionen Euro, die Technische Universität (TU) rd. 2 Millionen Euro und die Charite rd. 1,2 Millionen Euro. Die Universitäten leiten einen Teil der Mittel an die außeruniversitären Forschungseinrichtungen der Fraunhofer Gesellschaft, der Helmholtz Gemeinschaft, der Leibniz Gemeinschaft und der Max Planck Gesellschaft weiter. Die Mittel sollen von den Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen gemeinsam eingesetzt werden, um Institutionen übergreifende Anträge zu erarbeiten.

Wissenschaftssenator Zöllner: “Damit setzen wir ein deutliches Zeichen an die besten Forscher in unserer Stadt. Land, Universitäten und Forschungseinrichtungen wollen gemeinsam an das hervorragende Ergebnis im Exzellenzwettbewerb im Jahre 2007 anknüpfen. Zur Vorbereitung aussichtsreicher Anträge für den nächsten Wettbewerb brauchen die Wissenschaftler Mittel und Zeit. Deshalb war es wichtig, dass wir heute die Mittel für die Universitäten und Forschungseinrichtungen freigegeben haben.”

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