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Berlin Spitzenreiter bei der CO2 Reduktion bei Gebäuden - Berlin weit vorn in der Siemensstudie European Green City Index

Pressemitteilung vom 08.12.2009

Herausgegeben vom Presse- und Informationsamt des Landes Berlin Berliner Rathaus, 10178 Berlin-Mitte, Telefon: (030) 9026 241 und der Siemens AG, Nonnendammallee 101, 13629 Berlin Siemensstadt, Telefon: (030) 3862 91 72

Berlin ist im europäischen Vergleich des European Green City Index Spitzenreiter bei der CO2 Reduktion von Gebäuden. In der Kategorie Wasser schneidet Berlin mit Platz 3 ebenfalls außerordentlich gut ab. Auch in der Kategorien Abfall und Landnutzung, Platz 4, kann die deutsche Hauptstadt gute Ergebnisse vorweisen. Analysiert wurden 30 europäische Städte in acht Kategorien: CO2-Emissionen, Energieversorgung, Gebäude, Verkehr, Wasser. Luftqualität, Abfall/Landnutzung und Umweltmanagement.

In der Gesamtwertung belegt Berlin mit 79,01 von 100 Punkten den achten Platz des European Green City Index und lässt damit andere große Metropolen wie London, Paris, Madrid, Rom und Warschau hinter sich. Der European Green City Index ist eine Studie der Economist Intelligence Unit, die in Kooperation mit der Siemens AG erstellt wurde.

Städte verschlingen 75 Prozent der weltweit genutzten Energie und verursachen 80 Prozent der Treibhausgase. „Daher muss der Klimaschutz besonders in Städten ansetzten“, betonte der Berliner Siemens Chef Burkhard Ischler. „Die Technologien dafür sind bereits heute vorhanden.“

Zur Veröffentlichung der Studio erklärte Wowereit: „Angesichts der Weltklimakonferenz in Kopenhagen wird deutlich: Gerade die Metropolen stehen in der Verantwortung dem Klimawandel entgegenzuwirken. Die Studie ist eine Bestätigung für den erfolgreichen Weg Berlins. Aber sie zeigt auch, die Metropolen können beim Klimaschutz voneinander lernen.”

Weiter führte Wowereit aus: „Berlin wird seine Stärken im Bereich Klima- und Umweltschutz konsequent ausbauen. Mit den Mittel aus dem Konjunkturprogramm II senkt Berlin die CO2-Emissionen in öffentlichen Gebäuden zusätzlich um mindestens 25.000t pro Jahr. Klimaschutz lohnt sich doppelt für unsere Stadt, er hilft der Umwelt und schafft Arbeitsplätze. Das hat auch die 3. Wirtschaftskonferenz gezeigt. Ich habe daher vor einem Jahr mit 13 namhaften Unternehmen das Berliner Klimabündnis zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes gegründet. Beispielgebend ist ebenso die Einrichtung einer Umweltzone in Berlin, die am 1. Januar 2010 in der zweiten Phase qualitativ ausgebaut wird. Wir können uns nicht allein auf internationale Vereinbarungen verlassen, sondern müssen in unseren Großstädten im Interesse kommender Generationen konsequent eine Politik zum Schutz von Natur und Umwelt fortsetzen.“

Siemens Berlin Chef Burkhard Ischler freut sich mit der Stadt: „Die Studie macht deutlich, wo die Stärken Berlins liegen. An der energieeffizienten Gebäudesanierung, bei der Berlin europäischer Spitzenreiter ist, war auch Siemens maßgeblich beteiligt: Mit Energiespar-Verträgen konnten über 160 öffentliche Gebäude so saniert werden, dass vom ersten Tag an nicht nur die CO2 Emissionen gesenkt wurden, sondern auch Energiekosten gespart wurden.“

Die Ergebnisse zeigten aber auch, wo Nachholbedarf sei: In den Bereichen CO2 Emissionen und Energie sowie in der Kategorie Verkehr. Ischler: “Vieles ist schon geschehen, aber es kann noch viel getan werden: Siemens ist der weltweit führende Anbieter von umweltfreundlichen Technologien. Auch in Berlin haben wir schon viele Projekte realisiert, die weltweit einzigartig waren: Zum Beispiel die Müllverwertungsanlage in Reinickendorf, in der aus Hausmüll Pellets hergestellt werden, die als Brennstoff genutzt werden können. Wir könnten auch weitere wegweisende Projekte in unserer Geburtsstadt realisieren.“

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