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Senator Nußbaum: "Die Reform des Stellenpools ist eingeleitet"

Pressemitteilung vom 18.11.2009

Die Senatsverwaltung für Finanzen teilt mit:

Der Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses hat einstimmig wichtige Veränderungen des Stellenpools des Landes Berlin (ZeP) beschlossen. Ein über alle Parteien hinweg unterstützter Antrag fordert, dass sich das ZeP verstärkt um die Qualifizierung und Fortbildung seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmert. Ziel ist es, sie innerhalb, aber auch außerhalb der Berliner Verwaltung zu vermitteln, damit sie neue Aufgaben übernehmen können.

Senator Nußbaum: „Mir ist es wichtig, dass Menschen, die bislang im öffentlichen Dienst beschäftigt waren, auch weiterhin eine sinnvolle Tätigkeit und Perspektive finden können. Hier war dringender Handlungsbedarf.“

Die Senatsverwaltung für Finanzen hat bereits in den letzten Monaten intensiv eine Reform des Stellenpools vorangetrieben. Dazu hatte der Finanzsenator eine Umfrage in Auftrag gegeben, bei der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stellenpools, sowie externe Kunden, politische Entscheidungsträger und der unmittelbare Landesdienst befragt wurden. Die Ergebnisse stellte Senator Nußbaum den Abgeordneten vor.

Daraus ergeben sich Schlussfolgerungen, die jetzt angegangen werden. Dazu gehören:

Die Intensivierung der Qualifikation: .Für jede Dienstkraft wird ein individueller Personalentwicklungsplan erstellt, der als Grundlage für kommende Qualifizierungen gelten wird

Ein Sozialdienst für den Stellenpool: Es wird ein Sozialdienst eingerichtet, da Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit gesundheitlichen Problemen und Behinderungen in größerer Anzahl dort tätig sind.

Keine Versetzung von nicht vermittelbaren Dienstkräften: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Berliner Verwaltungen, die nicht mehr vermittelbar sind, werden nicht mehr ins ZeP versetzt, sondern verbleiben bei ihren Dienststellen.

Senator Nußbaum: „Es freut mich, dass sich hinter diesem Reformvorhaben alle Abgeordneten des Hauptausschusses versammelt haben. Das ist ein wichtiges Signal an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes. Ich bedanke mich bei allen Parteien für die Verabschiedung dieses Antrags.“

Rückfragen:
Daniel Abbou
Telefon: 9020-4172
E-Mail: pressestelle@senfin.berlin.de