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GASAG wird Preise zum 1. Februar 2009 senken

Pressemitteilung vom 01.12.2008

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen teilt mit:

Harald Wolf begrüßt konsequente Anwendung des Kartellrechts

Das Bundeskartellamt hat die im März eingeleiteten Missbrauchsverfahren gegen Gasversorger weitgehend abgeschlossen. Die Verfahren richteten sich gegen Gasversorger verschiedener Größe aus allen Regionen Deutschlands, zu ihnen gehört auch das Berliner Unternehmen GASAG. Heute hat die Wettbewerbsbehörde mitgeteilt, dass insgesamt 29 Unternehmen ihren Kunden Zugeständnisse in Aussicht gestellt haben.

Harald Wolf: „Das zeigt beispielhaft, dass die für den Energiebereich neu formulierten Regeln des Kartellrechts das richtige Instrument gegen die Willkür marktbeherrschender Unternehmen sind.“

Das Bundeskartellamt beabsichtigt nun, das Verfahren gegen die GASAG einzustellen. Die GASAG hat sich gegenüber dem Bundeskartellamt nicht nur zu der ab 1.Februar geltenden Preissenkung verpflichten müssen, sondern wird auch durch geeignete Maßnahmen den Zugang neuer Wettbewerber zum Gasmarkt Berlin unterstützen müssen.

Wolf: „Die konsequente Anwendung der Regeln durch das Bundeskartellamt wird für die Kunden und Kundinnen der Berliner GASAG zu einer vorzeitigen Preissenkung führen. Dieses neue Energiekartellrecht ist für die Verbraucherinnen und Verbraucher aber auch für die potenziellen Wettbewerber ein Gewinn.“

Rückfragen:
Petra Schwarz
Telefon: 9013-7418
E-Mail: pressestelle@senwtf.berlin.de