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Zehnte Pressekonferenz der „Wachstumsinitiative Berlin 2004-2014“ stellte gemeinsames Papier vor: Innovationsstandort Berlin

Pressemitteilung vom 10.11.2008

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen teilt mit.

Wachstum durch Innovation ist eine strategische Herausforderung für jedes Unternehmen wie auch für Forschung, Wissenschaft und Politik.

Der Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen Harald Wolf betonte:
„Die von der Wachstumsinitiative erarbeiteten Handlungsempfehlungen geben eine wichtige Orientierung für die Innovationspolitik des Landes in den nächsten Jahren. Dabei knüpfen wir an die bisherigen Erfolge der Cluster- und Kompetenzfeldstrategie an und schaffen damit die Voraussetzung für weiter überdurchschnittliche Wachstumsraten. Schwerpunkt hierbei ist eine weitere Vertiefung und Dynamisierung der Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft.“

Das Positionspapier der „Wachstumsinitiative Berlin 2004-2014“ soll Impulse zur Weiterentwicklung von Innovationen als Wachstumsmotor für Berlin geben. Das heißt:

- das positives Klima für Wissenschaft und Industrie in der Stadt ausbauen
- eine ressortübergreifende Innovationsstrategie weiterentwickeln
- die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft vertiefen
- den nachfrageorientierten Wissenstransfer intensivieren
- Transferorganisationen stärken
- Strategische Partnerschaften in der Forschung ausbauen
- technologieorientierte und wissensbasierte Unternehmensgründungen unterstützen
- Hochqualifizierte und Fachkräfte stärker an die Region binden
- die Weiterbildung in den Untenehmen verstärken.

Der Präsident der Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg (UVB), Burkhard Ischler sagte: „Die Innovationspolitik ist ein entscheidendes Zukunftsthema. Ein wichtiger Aspekt ist die Optimierung der Schnittstellen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Hiervon erwarte ich eine wesentliche Stärkung der Innovationsfähigkeit der Industrie und damit der gesamten Wirtschaft in Berlin. Wir brauchen dazu einen nachfrageorientierten Wissenstransfer, mehr strategische Partnerschaften zwischen Wirtschaft und Wissenschaft und eine verbesserte Organisation des Wissenstransfers.“

„Wir brauchen mehr Transparenz der Wissenschafts- und Forschungslandschaft“, forderte IHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer. Derzeit sei es für Unternehmer schwierig, sich einen Überblick darüber zu verschaffen, welche wissenschaftliche Einrichtungen geplante betriebliche Innovationen unterstützen können. Zudem müsse an den Hochschulen Enthusiasmus für Unternehmensgründungen geweckt werden, sagte Schweitzer. Erfolgreiche Gründer sollten deshalb stärker ihre Erfahrungen weitergeben. Außerdem muss es nach Ansicht der IHK entscheidende Änderungen in der Bildungspolitik geben, um Technikbegeisterung und Erfindungsfreude zu wecken. Schweitzer: „Wir müssen die schulische Bildung entscheidend verändern, um Fächern wie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik mehr Gewicht geben und unternehmerisches Denken zu fördern.“

Das Positionspapier der Wachstumsinitiative 2004-2014 ist eine der Grundlagen für die zweite „Berliner Wirtschaftskonferenz – Innovationsforum“ am 20.11.2008 in Berlin-Adlershof. ([[http://www.berliner-wirtschaftskonferenz.de|www.berliner-wirtschaftskonferenz.de]])

Weitergehende Informationen entnehmen Sie bitte dem vollständigen Papier der Wachstumsinitiative Berlin 2004-2014 „Innovationsstandort Berlin“ auf [[http://www.uvb-online.de|www.uvb-online.de]].

Kontakt:

Thorsten Elsholtz
Abteilungsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V. (UVB)
Am Schillertheater 2
10625 Berlin
Telefon 030-310 05 113
Fax 030-310 05 166
Mobil 0177-232 84 99
Mail Elsholtz@uvb-online.de

Rückfragen:
Petra Schwarz
Telefon: 9013-7418
E-Mail: pressestelle@senwtf.berlin.de