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Präsident des Landesamtes für Gesundheit und Soziales eröffnet Sonderausstellung

Pressemitteilung vom 26.11.2008

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin teilt mit:

Im ehemaligen Notaufnahmelager Marienfelde eröffnet der Präsident des Landesamtes für Gesundheit und Soziales Berlin, Franz Allert, eine Sonderausstellung mit dem Titel: “Die Zentrale Aufnahmestelle des Landes Berlin für Aussiedler 1964-2008: eine fotografische Spurensicherung”.

Wann: 27. November 2008, 18.30 Uhr

Wo: Zentrale Aufnahmestelle des Landes Berlin für Aussiedler (ZAB), Marienfelder Allee 66-80 in 12277 Berlin-Marienfelde, Cafeteria.

Anlass der Sonderausstellung ist die voraussichtliche Schließung der Zentralen Aufnahmestelle zum Ende des Jahres 2008 und der Rückgabe an den Bund 2009. Die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde bleibt mit ihrer dauernden Ausstellung “Flucht im geteilten Deutschland” bestehen.

Die Ausstellung soll zugleich ein Abschiedsgeschenk an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ZAB sein, die Eröffnung – eine Gelegenheit zur Würdigung der jahrzehntelangen Arbeit vor Ort.

Die Fotografin Meike Gronau hat im Auftrag der Erinnerungsstätte Angestellte der ZAB porträtiert und deren Arbeitsräume in Fotos mit dem künstlerischen Blick fürs Detail aufgenommen.

Die ZAB ist die Aufnahmestelle und zugleich Übergangswohnheim für die dem Land Berlin zugewiesenen Spätaussiedler, die vorwiegend aus den Gebieten der ehemaligen Sowjetunion kommen. Seit 1990 begannen 50.758 Aussiedler ein neues Leben in Berlin. Als Symbol von Freiheit und Hoffnung stand das “Lager Marienfelde” fast 40 Jahre im internationalen Rampenlicht und war erstes Anlaufstelle für Flüchtlinge und Übersiedler aus der DDR.

Rückfragen:
Silvia Kostner
Telefon: 9012 7705
E-Mail: silvia.kostner@lagesoberlin.de