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Gemeinsame Servicestellen der Rehabilitationsträger auf dem Prüfstand

Pressemitteilung vom 21.11.2008

Der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung teilt mit:

Der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung, Martin Marquard, unterstützt durch den Landesbeirat für Menschen mit Behinderung und die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, führt in Zusammenarbeit mit der Deutschen Rentenversicherung innerhalb des Zeitraums 17.11.2008 bis 12.12.2008 eine Begehung von Gemeinsamen Servicestellen der Rehabilitationsträger durch.

In Berlin gibt es gegenwärtig 14 Servicestellen, die nach § 22 ff. des Sozialgesetzbuches IX seit 2001 vorgehalten werden müssen.
Die Servicestellen beraten in Angelegenheiten der Teilhabe (Rehabilitation) behinderter oder von Behinderung bedrohter Menschen. So informieren sie über die Leistungen aller(!) Rehabilitationsträger, unabhängig davon, bei welchem Rehabilitationsträger die Servicestelle ihren Sitz hat. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Servicestellen klären ferner den Rehabilitationsbedarf, stellen Kontakte zu den zuständigen Rehabilitationsträgern her, unterstützen bei der Antragstellung, wirken auf eine zeitnahe Entscheidung des Kostenträgers hin oder helfen bei der Inanspruchnahme von Leistungen durch ein Persönliches Budget. So hat es der Gesetzgeber vorgesehen. Stimmen Anspruch und Wirklichkeit überein?

In den vergangenen Jahren erhielt der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung immer wieder Hinweise darüber, dass sich die Servicestellen in ihrer jetzigen Form nicht bewärt hätten und von den Betroffenen nicht angenommen würden.

Mit der Besuchsreihe soll die Arbeitsweise der Berliner Servicestellen auf den Prüfstand gestellt, mögliche Schwachstellen analysiert und im Nachgang nach Optimierungsmöglichkeiten gesucht werden.

Am 24.11. werden die Mitglieder der Prüfgruppe um 09:00 Uhr die Servicestelle der AOK in Berlin-Mitte Müllerstr. 143 und anschließend gegen 12:00 Uhr die Servicestelle der BARMER ebenfalls in Berlin-Mitte, Karl-Liebknecht-Str. 29 besuchen.

Wir laden die Vertreter der Presse sehr herzlich ein sich vor Ort selbst ein Bild zu machen.

Rückfragen:
Heike Weineck
Telefon: 9028 2838
E-Mail: heike.weineck@senias.berlin.de