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Landesbeirat für Integrations- und Migrationsfragen enttäuscht über rbb

Pressemitteilung vom 13.11.2008

Der Beauftragte des Senats für Integration und Migration teilt mit:

Der Landesbeirat für Integrations- und Migrationsfragen hat sich enttäuscht über die Unbeweglichkeit des rbb in Sachen radiomultikulti gezeigt. Es sei bisher nicht erkennbar, wie der rbb die Lücke in der regionalen Berichterstattung füllen will, die eine mögliche Schließung von radiomultikulti für die Versorgung der Berliner Bevölkerung bedeutet, heißt es in einer am 13.11. veröffentlichten Erklärung des Landesbeirates.

Der Landesbeirat für Integrations- und Migrationsfragen erinnert an seinen einstimmig gefassten Beschluss vom 19. Juni 2008, in dem gefordert wird, “eine ergebnisoffene Diskussion über die Weiterentwicklung von radiomultikulti und die Stärkung des interkulturellen Profils des rbbs insgesamt zu führen. Interkulturelle Kompetenz und ein mehrsprachiges lokales Programmangebot darf nicht den Privatsendern überlassen werden.”

Durch die beabsichtigte Schließung gerate die Grundversorgung der Bevölkerung mit Angeboten für Mehrheitsbevölkerung und zugewanderte Minderheiten in eine gefährliche Schieflage. Der Landesbeirat erwartet vom rbb mehr Anstrengungen zu einer interkulturellen Öffnung aller Programme des rbb. Dazu hat der Landesbeirat einen 15-Punkte-Katalog vorgelegt, in dem neue Programmformate, mehr Anstrengungen zur Gewinnung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Migrationshintergrund sowie eine regelmäßige Berichterstattung über diese Bemühungen gefordert werden. Des Weiteren soll der rbb einen Integrationsbeauftragten ernennen, wie es WDR und SWR vorgemacht haben.

Der Wortlaut der Erklärung ist unter
[[/imperia/md/content/lb-integration-migration/beirat/beschluesse/interkultur_empfehlungen_rbb.pdf|
http://www.berlin.de/imperia/md/content/lb-integration-migration/beirat/beschluesse/interkultur_empfehlungen_rbb.pdf]] herunterzuladen.

Rückfragen:
John Röhe
Telefon: 9017 2357
E-Mail: john.roehe@intmig.berlin.de