Broschüre der Landesstelle für Gleichbehandlung - gegen Diskriminierung: Mit Kopftuch außen vor?

Pressemitteilung vom 17.07.2008

Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales teilt mit:

Muslima, die ein Kopftuch tragen, stoßen vielfach auf Unverständnis und Vorurteile. In Berlin leben rund 100.000 muslimische Frauen. Nur ein geringer Teil von ihnen trägt in der Öffentlichkeit ein Kopftuch. Diese Frauen erleben allerdings häufig Diskriminierungen im Job, bei der Wohnungssuche oder beim Gang zum Arzt.

Eine Broschüre, welche die Antidiskriminierungsstelle des Landes und der Integrationsbeauftragte gemeinsam herausgeben, zeichnet solche Erfahrungen nach.

Die Broschüre soll einen Beitrag dazu leisten, Vorurteile abzubauen, Diskriminierungen zu verhindern und muslimische Frauen ermutigen, sich gegen Benachteiligungen zu wehren. Das 2006 in Kraft getretene Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) stärkt ihnen dabei den Rücken. Mit dem AGG hat der Gesetzgeber ein deutliches Zeichen gesetzt, dass Ungleichbehandlungen in unserer Gesellschaft nicht hinnehmbar sind.

Die Broschüre “Mit Kopftuch außen vor?” kann über die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales per E-Mail [[mailto: broschuerenstelle@senias.berlin.de|broschuerenstelle@senias.berlin.de]] und telefonisch unter 030 9028 2848 bestellt werden.

Rückfragen:
Anja Wollny
Telefon: 9028 2743
E-Mail: pressestelle@senias.berlin.de