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Integrationssenatorin Heidi Knake-Werner zum morgigen UN-Flüchtlingstag: Berlin - offen für Menschen in Not

Pressemitteilung vom 19.06.2008

Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales teilt mit:

Berlin ist eine weltoffene Stadt, die die Vielfalt von Menschen und ihren Kulturen als Bereicherung begreift. Und Berlin bekennt sich zu seiner internationalen Verpflichtung, Menschen auf der Flucht vor Verfolgung Schutz und Aufnahme zu bieten, unabhängig von der Religionszugehörigkeit oder Herkunft.

Gleichzeitig müssen wir Flüchtlingen hier die Möglichkeiten zu einem Leben ohne Angst und mit voller gesellschaftlicher Teilhabe bieten. Die gesetzliche Bleiberechtsregelung für langjährig hier lebende Flüchtlinge ist unzureichend, aber wir nutzen die bestehenden Instrumente der Arbeitsmarktpolitik, um Flüchtlingen den Weg in Beschäftigung zu ebnen, die ihnen den Aufenthalt sichert.

So werden wir den Runden Tisch mit den Unternehmen zur Schaffung von Arbeitsplätzen für Flüchtlinge weiterführen, und Berlin wird sich an einem neuen Programm des Bundes zur Arbeitsmarkt-Integration von Flüchtlingen beteiligen.

Das Programm sieht kleine regionale Netzwerke bestehend aus Jobcentern, freien Trägern und Unternehmen vor, die gezielt die Vermittlung in den Arbeitsmarkt unterstützen. Für Berlin sind drei Netzwerke (Ausstattung je rund 800.000 Euro) bestehend aus 3 bis 5 Partnern – Jobcenter, Unternehmen, Flüchtlingsorganisationen – geplant. Nutzungsberechtigt sind alle Asylsuchenden, geduldete Flüchtlinge oder Personen mit einer befristeten Aufenthaltserlaubnis, die einen legalen Zugang zum Arbeitsmarkt haben. Start soll im Herbst dieses Jahres sein.

Rückfragen:
Anja Wollny
Telefon: 9028 2743
E-Mail: pressestelle@senias.berlin.de