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Querbeet durch die Kulturen. Piening: Am Tag der Parks und Gärten lohnt ein Besuch in Berlins Interkulturellen Gärten

Pressemitteilung vom 05.06.2008

Am kommenden Wochenende zeigt sich Berlin ganz von seiner vorteilhaften, grünen Seite.
„Lust am Garten“ – so lautet das Motto des 1. bundesweiten Tags der Parks und Gärten. Berlin beteiligt sich am 7. und 8. Juni mit zahlreichen Veranstaltungen, wie ein Blick in das Programm zeigt:
[[http://www.berlins-gruene-seiten.de/Veranstaltungen/2008/Lust-am-Garten.php|http://www.berlins-gruene-seiten.de/Veranstaltungen/2008/Lust-am-Garten.php]]

Führungen und Veranstaltungen in Gärten und Parks der Stadt bieten Einblicke in unterschiedliche Gartentraditionen.
Den Blick über den Gartenzaun können Besucherinnen und Besucher aber oft auch auf der Scholle vor Ort im Kiez wagen: Berlin ist nämlich auch die “Hauptstadt der interkulturellen Gärten”. Darauf hat der Beauftragte für Integration und Migration, Günter Piening, hingewiesen.
Nach dem Vorbild der New Yorker “Community Gardens” nutzen auch in Berlin Anwohner unterschiedlicher Nationalität städtische Brachen und freie Flächen zusammen, erschließen sich auf diesem Wege gemeinsam ihren Kiez. Der erste interkulturelle Garten wurde vor 14 Jahren in Neukölln-Britz von griechischstämmigen Arbeitsmigranten gegründet, die dort gemeinsam mit deutschen Freunden und Kollegen die Beete bewirtschafteten. Daraus wurde rasch ein Projekt, das allen Nationalitäten offensteht und Nachahmer fanden sich in fast allen Berliner Bezirken.
Häufig wurden öffentliche Freiflächen -oft verwildertes und vermülltes Terrain- von Bürgerinitiativen neu begrünt und der Öffentlichkeit renaturiert und verschönt zugänglich gemacht. Dabei spielt neben dem positiven zivilgesellschaftlichen Aspekt die interkulturelle Begegnung eine wichtige Rolle.
“Interkulturelle Gärten sind ein Erfolgsmodell, wie Kontakt und Erfahrungsaustausch quer durch alle Kulturen praktisch funktionieren kann”, so Piening. “Hier findet Integration nicht am Grünen Tisch statt, sondern jede/r kann sich mit seinem Grünen Daumen persönlich beteiligen. Auf diese Gärten passt das aktuelle Motto ‘Lust am Garten’ ganz besonders gut.”
Überzeugen Sie sich selbst und besuchen Sie doch einmal einen der vielen interkulturellen Gärten Berlins.
Der Integrationsbeauftragte hat dazu eine Infobroschüre herausgegeben mit Beschreibungen der Gärten und Hinweisen, wann und wie sie zu erreichen sind.

Diesen Wegweiser zu Berlins interkulturellen Gärten gibt es kostenlos beim Integrationsbeauftragten, Straßburger Straße 56, 10405 Berlin.
(Tel.: 9017 2357 oder E-Mail: [[mailto:integrationsbeauftragter@intmig.berlin.de|integrationsbeauftragter@intmig.berlin.de]] )

Die “Interkulturellen Gärten Berlins” stehen auch im Internet unter:
[[http://www.berlin.de/lb/intmig/publikationen/interkulturelles/index.html|http://www.berlin.de/lb/intmig/publikationen/interkulturelles/index.html]]

Rückfragen:
John Röhe
Telefon: 9017 – 2357
E-Mail: John.Röhe@intmig.berlin.de