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Warmer Finanzregen für Berlin: 4000 Studienanfängerplätze mehr als im Hochschulpakt vereinbart:Zöllner: Berliner Hochschulen Vorbild bei der Schaffung von Studienplätzen

Pressemitteilung vom 01.12.2008

Die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Die Berliner Hochschulen haben im Studienjahr 2008 23.555 Studienanfänger aufgenommen, wie das Statistische Bundesamt heute vorläufig bekannt gegeben hat. Damit hat das Land seine im Hochschulpakt 2020 übernommenen Verpflichtungen nicht nur erfüllt, sondern einen zusätzlichen Beitrag zu fairen Studierchancen geleistet.

Wissenschaftssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner: „Berlin hat sich im Hochschulpakt 2020 verpflichtet in den Jahren 2007-2010 jährlich 19.500 Studienanfängerplätze bereit zu stellen. Im Jahr 2007 lagen wir rund 2800 Plätze über der Vereinbarung, im Jahr 2008 sind es sogar 4000 Plätze mehr. Dies ist ein Grund zur Freude für die Stadt Berlin. Denn die jungen Menschen bringen Dynamik und Kreativität in unsere Stadt.“

Auf der Sitzung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) am 27. Oktober 2008 hatten sich Bund und Länder auf die Abrechnungsmodalitäten für den Hochschulpakt geeinigt: „Es ist gut, dass wir Klarheit haben. 2010 wird spitz abgerechnet und Berlin erhält für jeden über 19.500 hinausgehenden zusätzlichen Studienanfänger zusätzliche Mittel aus dem Hochschulpakt. Der Ausbau der Studienplätze lohnt sich damit auch finanziell für Berlin“, so Senator Zöllner.

Für den zusätzlichen Ausbau in den Jahren 2007 und 2008 wird das Land Berlin einen zweistelligen Millionenbetrag zusätzlich bei der Endabrechnung ab dem Jahr 2010 erhalten.

Wissenschaftssenator Zöllner: „Die Ergebnisse für 2007 und 2008 zeigen, dass mit einer richtigen politischen Prioritätensetzung die Weichen zur Öffnung der Hochschulen gestellt werden können. Berlin hat dies mit Ausbildungsoffensive des Masterplans und der damit verbundenen qualitativen und quantitativen Verbesserung gemacht. Ich danke den Hochschulen für Ihre zusätzlichen Anstrengungen“.

Für die Fortsetzung des Hochschulpaktes hat Berlin klare Ziele: „Bund und Länder sind sich einig, dass die Fortsetzung genutzt werden muss, um grundlegende Änderungen vorzunehmen. Wir wollen, dass es einen nachfrageorientierten Ansatz gibt. Länder, die ihrer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden und eine hohe Studierendenquote erreichen, müssen belohnt werden. Wir werden uns dafür einsetzen, dass dies bei einer Vereinbarung berücksichtigt wird“, so Zöllner.

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