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Stiftungsrat der Stiftung Berliner Mauer konstituiert

Pressemitteilung vom 07.11.2008

Heute hat sich der Stiftungsrat der Stiftung Berliner Mauer konstituiert. In der Stiftung werden die Gedenkstätte Berliner Mauer und die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde zusammengeführt. Zweck der Stiftung ist es, die Geschichte der Berliner Mauer und der Fluchtbewegungen aus der Deutschen Demokratischen Republik als Teil und Auswirkung der deutschen Teilung und des Ost-West-Konflikts im 20. Jahrhundert zu dokumentieren und zu vermitteln, sowie deren historische Orte und authentische Spuren zu bewahren und ein würdiges Gedenken der Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft zu ermöglichen. Im Stiftungsrat sind das Land Berlin, der Bund, die Fördervereine der Gedenkstätte Berliner Mauer und der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde, die Evangelische Kirche und der Beirat vertreten.

Berlins Kulturstaatssekretär und Stiftungsratsvorsitzender, André Schmitz:
„Mit dieser Stiftungsgründung professionalisieren wir ein bewunderungswürdiges bürgerschaftliches Engagement zur Erinnerung an die deutsche Teilung und zum Gedenken an die Opfer dieser Teilung. Gleichzeit ist dies ein weiterer, wichtiger Schritt zur Umsetzung des Gesamtkonzeptes Berliner Mauer, das der Senat 2006 auf den Weg gebracht hat.“

Für die Stiftung Berliner Mauer hat sich auch ein neuer Beirat konstituiert. Zum Vorsitzenden wurde der Historiker Prof. Dr. Klaus-Dietmar Henke (Dresden) gewählt:
Direktor der neugegründeten Stiftung Berliner Mauer wird Dr. Axel Klausmeier. Der 44jährige Historiker beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der wissenschaftlichen Erforschung der Geschichte der Berliner Mauer und ist Autor zahlreicher Publikationen u.a. zur Teilungsgeschichte Berlins. Dr. Klausmeier lehrt an der Technischen Universität Cottbus und wird seine Tätigkeit als Direktor der Stiftung Berliner Mauer offiziell am 1. Januar 2009 beginnen.

Rückfragen:
Dr. Torsten Wöhlert
Telefon: 90 228 203
E-Mail: torsten.woehlert@kultur.berlin.de