Schmitz übergibt Berliner Gedenktafel für Marlene Dietrich

Pressemitteilung vom 17.07.2008

Kulturstaatssekretär André Schmitz übergibt heute eine Berliner Gedenktafel für Marlene Dietrich am Geburtshaus der Künstlerin in der Leberstraße 65 in Berlin Schöneberg.

Schmitz: Marlene Dietrich ist eine der bedeutendsten Töchter Berlins. Ihr Credo „Ich bin, Gott sei Dank, Berlinerin“ ist nicht nur eine Hommage an ihre Heimatstadt. Es ist für uns auch Verpflichtung, das Vermächtnis der überzeugten Antifaschistin, engagierten Pazifistin und emanzipierte, selbstbewusste Künstlerin zu ehren und zu bewahren.“

Die Anfang des vergangenen Jahrhunderts geborene und 1992 verstorbene Schauspielerin und Sängerin ging 1930 nach Hollywood, wurde 1937 amerikanische Staatsbürgerin und avancierte in den USA zum Weltstar. Während des Zweiten Weltkrieges engagierte sie sich an der Front musikalisch für die amerikanischen Truppen. Für diesen bedingungslosen Einsatz erhielt Marlene Dietrich 1947 den höchsten zivilen Orden der USA, die Medal of Freedom. In Deutschland wurde ihr dafür der Ruf als “Vaterlandsverräterin” zuteil.
Der Berliner Senat hat Marlene Dietrich zehn Jahre nach ihrem Tod, 2002, postum die Ehrenbürgerschaft der Stadt Berlin verliehen.

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