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„Dieser Abbau von Arbeitsplätzen bleibt unakzeptabel“ / Wowereit kritisiert auch geänderte Umzugspläne für die Callcenter der Telekom

Pressemitteilung vom 28.11.2008

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Als unzureichend bezeichnete der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, die neue Vereinbarung bei der Telekom zur Schließung und Verlagerung von Callcentern.

Wowereit: „Der zunächst von Komplettschließung bedrohte Callcenter-Standort Berlin bleibt jetzt zwar erhalten. Aber nur 300 der bisherigen 920 Arbeitsplätze sind nach unseren Informationen für Berlin gerettet, zusammengefasst an einem statt wie bisher an fünf Standorten. Das ist ein kleiner Teilerfolg, aber noch lange keine akzeptable Lösung. Das Unternehmen wird seiner Verantwortung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und den Standort Berlin in keiner Weise gerecht, wenn jetzt weiter darauf bestanden wird, dass die überwiegende Zahl der Beschäftigten nach Frankfurt (Oder) wechselt. An dieser Bewertung ändert auch die neu angebotene Härtefallklausel nichts, wonach familiär besonders gebundene Mitarbeiter alternativ eine Beschäftigung in Oranienburg finden könnten.“

Der Regierende Bürgermeister wird sich weiter für den Erhalt der Arbeitsplätze in Berlin einsetzen und sich dazu erneut direkt an die Telekom-Spitze wenden. Er hatte sich schon Anfang September mit einem Schreiben an den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Telekom AG, René Obermann, in die Auseinandersetzung um die geplanten Schließungen eingeschaltet und sein Unverständnis geäußert.

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