Coronavirus in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie unter:

berlin.de/corona

Senatskanzlei: Wegzug von SAT1/Pro7 wäre Fehlentscheidung Wirtschaftssenator schreibt an Vorstandsvorsitzenden de Posch

Pressemitteilung vom 12.11.2008

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Mit einem Appell zur Korrektur der Umzugspläne hat das Land Berlin sich an die Unternehmensleitung von SAT1/Pro7 gewandt. Die erwogene Verlegung von 600 bis 700 Arbeitsplätzen von Berlin an den Firmenhauptsitz München wäre eine “unternehmerische und medienpolitische Fehlentscheidung”, sagte die Chefin der Senatskanzlei, Staatssekretärin Barbara Kisseler. Es dürfe speziell keine negativen Auswirkungen auf Produktionen am Medienstandort Berlin geben. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit und Wirtschaftssenator Harald Wolf wollen demnächst in direkten Gesprächen mit Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite darauf drängen, dass die Abkehr vom Standort Berlin noch einmal überdacht wird.

In einem Brief an den Vorstandsvorsitzenden der ProSiebenSat.1 Media AG, Guillaume de Posch, weist Wolf darauf hin, dass auch die Rückforderung öffentlicher Förderungsgelder am Standort Berlin ernsthaft geprüft und auch durchgesetzt werden müsse, falls vereinbarte Bindungsfristen für das bisher genutzte Gebäude nicht eingehalten werden. Für Fernsehsender mit bundesweitem Anspruch sei es schon aus Qualitätsgründen unabweisbar, dass die Live-Berichterstattung sowie die auf Kontakte zu Politik und anderen Medien angewiesenen Bereiche in der Hauptstadt bleiben.

- – -

Rückfragen:
Chef vom Dienst
Telefon: 9026-2411
E-Mail: presse-information@senatskanzlei.berlin.de