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Wowereit empfängt Veteranen der Berliner Luftbrücke im Roten Rathaus

Pressemitteilung vom 26.06.2008

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, empfängt am Freitag, 27. Juni 2008, um 15.00 Uhr im Roten Rathaus, Wappensaal, Piloten der berühmten „Rosinenbomber“ anlässlich des Gedenkens an den Beginn der Luftbrücke vor 60 Jahren (Fototermin). Die Veteranen aus den Vereinigten Staaten, Großbritannien und Frankreich tragen sich in das Gästebuch der Stadt Berlin ein. Begleitet werden die Piloten von Dr. Helmut Trotnow, Direktor des Alliierten Museums Berlin, und Dick Kramer, Maler des Bildes „Luftbrücke“, das gegenwärtig im Flughafen Tempelhof zu sehen ist.

Wowereit: „Die Luftbrücke war einer der tiefsten Einschnitte in der Berliner Nachkriegsgeschichte. Einer ganzen (Teil-)Stadt sollten die Lebensadern durchschnitten werden. Die Bürgerinnen und Bürger West-Berlins wurden zum Spielball eines globalen Machtkampfes im beginnenden Kalten Krieg.
Was dann kam, war etwas Überwältigendes, was die Berliner nicht vergessen werden: Eine logistische Meisterleistung und ein Meisterwerk der Solidarität. Im Volksmund waren es die ‚Rosinenbomber’ und ihre Piloten, die den Berlinern das Überleben sicherten.“

Nach einem Festakt in Frankfurt am Main fliegen die Veteranen der Luftbrücke in einer der berühmten „DC 3“ von der US-Airbase zu einer Feierstunde nach Berlin-Tempelhof. Das Alliierten Museum Berlin zeigt im Rahmen des Jubiläums vom 26. Juni an die Sonderausstellung „Making of…Die Männer und Frauen der Berliner Luftbrücke 1948/49“.

Der Berliner Senat wird im kommenden Jahr den 60. Jahrestag des Endes der Berlin-Blockade am 12. Mai 1949 mit einem besonderen Festakt feiern. Von September 2008 bis Mai 2009 erinnert die Stiftung Luftbrückendank mit Autorenlesungen im Berliner Rathaus an die Unterstützung der westlichen Alliierten und ihrer Verbündeten.

Am 24. Juni 1948 begann die Blockade der drei Westsektoren Berlins. Sowjetische Truppen riegelten alle Zufahrtswege zu West-Berlin ab. Bereits zwei Tage später startete die US-Armee die „Luftbrücke“ und versorgte die Stadt aus der Luft. Sie gilt als die größte humanitäre Luftoperation aller Zeiten. Bis zu 300 Flugzeuge waren täglich rund um die Uhr im Einsatz, um die Berlinerinnen und Berliner mit lebenswichtigen Gütern zu versorgen. So wurden bis August 1949 mehr als zwei Millionen Tonnen Güter nach Berlin geflogen.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie im Internet unter [[http://www.berlin.de/rbmskzl/veranstaltung/luftbruecke/|http://www.berlin.de/rbmskzl/veranstaltung/luftbruecke/]] und über das Alliierten Museum unter [[http://www.alliiertenmuseum.de/|http://www.alliiertenmuseum.de/]].
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