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Senat beschließt Bericht über personelle Verstärkung von Ordnungs- und Jugendämtern

Pressemitteilung vom 17.06.2008

Aus der Sitzung des Senats am 17. Juni 2008:

Die personelle Verstärkung von Ordnungsämtern und Jugendämtern/Kinderschutz mit Dienstkräften aus dem Zentralen Personalüberhangmanagement (ZeP) ist weitgehend abgeschlossen. Das geht aus dem Bericht hervor, den der Senat heute auf Vorlage von Finanzsenator Dr. Thilo Sarrazin beschlossen hat.

Ordnungsämter: 43 Dienstkräfte des Zentralen Personalüberhangmanagements (ZeP) wurden inzwischen von den Bezirken zur Verstärkung der Ordnungsämter ausgewählt und durch Hospitationen und umfangreiche Qualifizierungsmaßnahmen auf ihre neuen Aufgaben vorbereitet. Der Einsatz dieser Beschäftigten in den Ordnungsämtern beginnt in diesem Monat. Weitere 32 Dienstkräfte werden derzeit für eine Tätigkeit im Ordnungsamt geschult und bewerben sich parallel dazu in den Bezirken. Sollten im Ergebnis der Vorstellungs- und Erprobungsphase noch Vakanzen bestehen, können die Bezirke befristete Außeneinstellungen beantragen.

Jugendämter/Kinderschutz: Inzwischen wurden elf Dienstkräfte durch die Bezirke ausgewählt. Drei Dienstkräfte befinden sich derzeit in der Erprobung. Außeneinstellungen wurden in zehn Fällen zugelassen.

Im Hinblick auf den Aufgabenzuwachs der bezirklichen Ordnungsämter hatte der Senat im Herbst 2007 einer zunächst auf zwei Jahre befristeten personellen Verstärkung der Ordnungsämter mit 88 Dienstkräften vorrangig aus dem Überhang des Landes Berlin zugestimmt. Im Zusammenhang mit der Umsetzung des „Konzeptes für ein Netzwerk Kinderschutz“ hatte das Parlament im November 2007 beschlossen, den Bezirken je zwei Stellen im Jugendbereich zur Verfügung zu stellen, die vorrangig mit Personal des ZeP zu besetzen sind.

Gesundheitsämter/Kinderschutz: Die Gesundheitsämter können mit insgesamt 24 zusätzlichen Stellen ihre Aufgaben in erforderlichem Umfang wahrnehmen. Die zwei zusätzlichen Stellen je Bezirk werden mit vorhandenem Personal besetzt. Zugleich ist beabsichtigt, zeitnah eine detaillierte Bedarfsanalyse zu erstellen, um die Personalsituation der Gesundheitsämter im Bereich Kinderschutz zu untersuchen sowie Veränderungen zu erkennen und entsprechend reagieren zu können.

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