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Erhebung für den Berliner Mietspiegel 2009 sind angelaufen - Apell an die Mieter zur Beteiligung

Pressemitteilung vom 04.11.2008

ERHEBUNGEN FÜR DEN BERLINER MIETSPIEGEL 2009
SIND ANGELAUFENAPPELL AN DIE MIETER ZUR BETEILIGUNG

Im Sommer 2009 soll ein neuer qualifizierter Mietspiegel für Berlin erscheinen. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat das GEWOS-Institut Hamburg/Berlin als unabhängiges Beratungs- und Forschungsinstitut mit der Mietspiegelerstellung beauftragt.
Mit dem Berliner Mietspiegel wird für die Berliner Bürgerinnen/Bürgern ein wissenschaftlich abgesicherten Überblick über die Mietpreisverhältnisse in der Stadt gegeben und damit ein rechtssicheres Instrument zur Verhinderung ungerechtfertigter Mietpreisforderungen geschaffen.

Es ist vorgesehen, in einer repräsentativen Befragung die Daten von rund 12.000 Wohnungen in Berlin zu erheben, wobei die Befragung jeweils etwa zur Hälfte bei Mieterinnen/Mietern und Vermieterinnen/Vermietern durchgeführt wird. Die Teilnahme an der Erhebung ist freiwillig.
Die Erhebung der Daten hat bereits begonnen und läuft noch bis Januar 2009.

Insbesondere die zufällig ausgewählten Mieter-Haushalte werden gebeten, die Erhebungen zum Mietspiegel aktiv zu unterstützen.

In der ersten Phase werden in den nächsten Tagen eine Vielzahl von Haushalten angeschrieben und um die Beantwortung eines Kurzfragebogens gebeten. Es werden darin nur einige wenige Fragen gestellt, um festzustellen, welche Wohnungen für den Mietspiegel wichtig sind.
Die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, bittet die angeschriebenen Mieterinnen/Mieter, sich die Zeit für den Kurzfragebogen zu nehmen, den Bogen bei Mietspiegelrelevanz an das GEWOS-Institut gebührenfrei zurückzusenden und bei Bedarf für ein persönliches Interview in der zweiten Phase zur Verfügung zu stehen. Es werden dann Fragen zur Wohnungsausstattung, Wohnungsgröße und Miethöhe gestellt.
Nur durch eine rege Teilnahme der Befragten kann die erforderliche Datengrundlage erreicht werden.

Aufgrund einer Vereinbarung zwischen den insgesamt sechs Mieter- und Vermieterverbänden vom 24.09.2008 über die Grundsätze zur Erstellung künftiger Berliner Mietspiegel geht die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung davon aus, dass der Mietspiegel 2009 und seine Nachfolger nunmehr auch von den Mietervereinen ausdrücklich mitgetragen werden und einvernehmlich anerkannte Mietspiegel erstellt werden können.
Diese Vereinbarung zur Einigung auf eine Spannenbreite sowie zur Würdigung der energetischen Beschaffenheit im Mietspiegel wird von der Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, außerordentlich begrüßt. Dadurch lassen sich die kontroversen und langwierigen Diskussionen zur Spannenbreite zwischen den Interessensverbänden vermeiden und es wird langfristig Rechtssicherheit geschaffen.

Die Datenerhebung wird daher von den Mieter- und Vermietervereinen ausdrücklich unterstützt.

Rückfragen:
Manuela Damianakis
Telefon: 9012 5800
E-Mail: manuela.damianakis@senstadt.berlin.de