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Weitere Ermittlungsergebnisse zum irischen Fleisch

Pressemitteilung vom 15.12.2008

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz teilt mit:

Heute hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in Nordrhein-Westfalen mitgeteilt, dass die Lieferung von 86,5 t Schweinefleisch, das an die Bezirke Reinickendorf, Spandau und Tempelhof-Schöneberg gegangen ist, aller Voraussicht nach nicht belastet war. Vor einer Woche haben wir über diese Lieferungen per Pressemitteilung informiert. [[/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2008/pressemitteilung.44628.php|http://www.berlin.de/landespressestelle/archiv/2008/12/10/116424/index.html]].

Das Landesamt teilt mit, dass die nordrhein-westfälische Firma Unterlagen vorgelegt hat, aus denen hervorgeht, dass sie zwar Schweinefleisch aus 3 betroffenen Betrieben aus Irland erhalten hat. Die gelieferten Tiere aus diesen 3 Betrieben hätten jedoch kein dioxinkontaminiertes Futter erhalten.

Am Wochenende wurden auf Grund von Ermittlungen in anderen Bundesländern zwei weitere Lieferungen von irischem Schweinefleisch nach Berlin bekannt. So lieferte eine Firma aus Nordrhein-Westfalen am 24. September 2008 1,304 kg Schweinefleisch an eine Firma in Reinickendorf und am 1. Dezember 2008 1,322 kg an eine weitere in Spandau. Die entsprechenden Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsämter wurden sofort darüber informiert.

Heute hat das Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in Nordrhein-Westfalen über das EU-Schnellwarnsystem weitere Lieferlisten übersandt. Laut dieser Listen sind im Zeitraum vom 1. September bis 5. Dezember weitere größere Mengen von Schweinefleisch, von denen Teile nachweislich mit Dioxin und dioxinähnlichem PCB belastetet sind, von Schleswig-Holstein über Nordrhein-Westfalen unter anderem auch nach Berlin gegangen. Insgesamt wurden 8,4 t an Firmen in Tempelhof-Schöneberg, Pankow, Mitte, Treptow-Köpenick, Friedrichshain-Kreuzberg, Charlottenburg-Wilmersdorf, Marzahn-Hellersdorf und Spandau geliefert. Die Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsämter dieser Bezirke sind informiert und werden überprüfen, ob von diesem Fleisch – zumeist Schweinefilet – noch Bestände aufzufinden sind. Wichtig ist, dass Restbestände dieses Fleisches nicht mehr in den Handel gelangen und der Rückruf vollständig erfolgt ist.

Die Ermittlungen über die Lieferwege, die das aus Irland zurückgerufene Schweinefleisch genommen hat, dauern an.

Rückfragen:
Regin Kneiding
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