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Lieferungen von irischem Schweinefleisch auch nach Berlin

Pressemitteilung vom 10.12.2008

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz teilt mit:

Die Verbraucherschutzbehörden der Länder Nordrhein-Westfalen und Brandenburg haben soeben im Rahmen des Länderaustauschs mitgeteilt, dass von einer Firma aus Nordrhein-Westfalen sowie aus Schleswig-Holstein Lieferungen des belasteten irischen Schweinefleischs auch nach Berlin gegangen sind. Am Wochenende war bekannt geworden, dass auch Deutschland mit Schweinefleisch aus Irland beliefert wurde, in dem Dioxin und Dioxin-ähnliche Stoffe nachgewiesen worden waren.

Betroffen von den Lieferungen sind Firmen in den Bezirken Reinickendorf, Spandau und Tempelhof-Schöneberg, wie die andauernden Ermittlungen jetzt ergeben haben. Über Brandenburg kamen rund 600 kg Fleisch und aus Nordrhein-Westfalen rund 86,5 t nach Berlin. Die Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsämter in den Bezirken sind bereits informiert und überprüfen, ob das Fleisch weiter verarbeitet wurde und ob der Rückruf dieses Fleisches eingehalten wurde.

Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass das Fleisch bereits verbraucht wurde. Sollten die Berliner Lebensmittelkontrolleure noch entsprechendes Fleisch auffinden, wird es umgehend beschlagnahmt und vom Markt genommen.

Rückfragen:
Regina Kneiding
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