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Umzug des Bezirksamtes Lichtenberg erfolgreich abgeschlossen

Pressemitteilung vom 12.06.2008

Die Senatsverwaltung für Finanzen teilt mit:

Der Umzug von Teilen der Bezirksverwaltung Lichtenberg zum neuen Standort Alt-Friedrichsfelde 60, Haus 2, konnte planmäßig abgeschlossen werden. Künftig sitzen dort fast 670 Mitarbeiter des Bezirksamtes. Das Bezirksamt Lichtenberg hat mit einem neuen Standortkonzept eine Konzentration der Verwaltung von 16 dezentralen, meist in schlechtem Bauzustand befindlichen Standorten auf künftig vier zentrale Standorte zuzüglich der Bürgerämter Anton-Saefko-Platz, Egon-Erwin-Kisch-Str. und Am Tierpark erreicht. Der Standort Alt-Friedrichsfelde 60 steht nunmehr in einer Reihe mit dem Bürodienstgebäude Große-Leege-Straße 103, das derzeit saniert wird und dem traditionellen Rathausstandort Möllendorffstraße 6. Das Objekt Alt-Friedrichsfelde 60 befindet sich im Sondervermögen des Landes Berlin und wird von der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) verwaltet. „Wir freuen uns, die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bezirksamtes nun in Alt-Friedrichsfelde begrüßen zu können und die Flächen an diesem Standort damit noch effizienter zu nutzen“, erklärte Sven Lemiss, Geschäftsführer der BIM.

Um das landeseigene Objekt nutzbar zu machen, modernisierte die BIM den Komplex umfassend und gestaltete auch die Fassaden komplett neu. Außerdem war es notwendig, innerhalb des Geländes einige Veränderungen vorzunehmen. So rückte das Amt für Statistik im Haus 3 dichter zusammen, um Flächen im Haus 2 bereitzustellen, und das Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit wurde im Gesundheits- und Sozialzentrum Moabit untergebracht. Der Umzug mehrerer Abteilungen dauerte etwa sechs Wochen, rund 8600 Umzugskartons mussten dafür bewegt werden.

Im Einzelnen betroffen waren vom Umzug folgende Ämter der Lichtenberger Bezirksverwaltung: Das Sozialamt aus der Matenzeile 26-28 und Alfred-Kowalke-Straße 24, das Amt für Umwelt und Natur, der Immobilienservice und das Amt für Bauen und Verkehr, beide ehemals Magdalenenstraße 19, das Bau- und Wohnungsaufsichtsamt und das Amt für Planen und Vermessen aus der Frankfurter Allee 187 und die Friedhofsverwaltung, früher Gudrunstraße 20.

Die BIM wurde 2003 als 100prozentige Tochtergesellschaft des Landes Berlin gegründet. Im Auftrag des Landes verwaltet die Gesellschaft neben den Dienstgebäuden der Berliner Hauptverwaltung eine Vielzahl von Landesimmobilien, darunter Finanzämter, Gerichtsgebäude und berufsbildende Schulen sowie Immobilien der Berliner Polizei und Feuerwehr. Der Bestand der BIM umfasst etwa 900 Gebäude. Ein Großteil davon gehört dem Land Berlin und ist im “Sondervermögen Immobilien des Landes Berlin” zusammen gefasst. Ein kleinerer Teil ist am freien Markt angemietet. Insgesamt bewirtschaftet die Gesellschaft damit rund drei Millionen Quadratmeter Bruttogrundfläche.

Nach dem Mieter-Vermieter-Modell ist das Land Berlin weiterhin Eigentümer der Immobilien im Sondervermögen, die von der Verwaltung genutzt werden. Gegenüber der Verwaltung tritt die BIM als Vermieter auf und repräsentiert den Eigentümer. Durch ein ressortübergreifendes Gebäudemanagement kann die BIM die Verwaltung und Bewirtschaftung der Immobilien effizient gestalten und so beträchtliche Einsparungen für das Land Berlin erzielen, während sich die Verwaltungen auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können. Derzeit kümmern sich rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BIM um die optimale Verwaltung dieser Immobilien.

Rückfragen:
Katja Potzies
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E-Mail: pressestelle@bim-berlin.de