Coronavirus in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie unter:

berlin.de/corona

Investition in Oberschönweide sichert Jobs und ermöglicht Wachstum: Silicon Sensor investiert in Berlin

Pressemitteilung vom 21.03.2007

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen teilt mit:

Das in Oberschöneweide ansässige Hochtechnologieunternehmen Silicon Sensor wird dort eine neue Produktionsstätte bauen und damit zunächst 100 hochqualifizierte Arbeitsplätze für die Stadt sichern. Die 10-Millionen-Investition am Spreeknie soll ab 2008 die Produktion einer neuen Chip-Generation in Berlin sichern und Basis für weiteres Wachstum des Unternehmens sein.

Silicon Sensor wurde 1991 aus dem damaligen Werk für Fernsehelektronik (WF) ausgegründet. In den vergangenen 16 Jahren hat Firmengründer und Vorstandsvorsitzender Dr. Bernd Kriegel das Unternehmen von einem kleinen Nischenbetrieb zu einem international erfolgreichen, wachstumsstarken Anbieter von hochintelligenten kundenspezifischen Sensorlösungen ausgebaut. In vielen High-Tech-Anwendungen, von der Abstandsautomatik in der Kfz-Technik bis zur Messung der Kontinentalverschiebung, stecken die Produkte von Silicon Sensor und sorgen für genaueste Messresultate.

Berlins Bürgermeister und Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen, Harald Wolf, und die Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, Katrin Lompscher, legten heute gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden Herrn Dr. Kriegel im Beisein des Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Edgar Most den Grundstein für die neue hochmoderne Produktionsanlage des Unternehmens. Wolf sagte: „Silicon Sensor hat in den letzten Jahren ein beeindruckendes Wachstum gezeigt und ist vom ‚hidden champion’ zum Marktführer und Vorzeigeunternehmen geworden. Silicon Sensor ist der beste Beweis dafür, dass der Strukturwandel auch in Gebieten wie Oberschöneweide, die vom Umbruch hart getroffen wurden, erfolgreich vorankommt. Der Industriestandort Berlin hat Zukunft!“

Die Umweltsenatorin Karin Lompscher verwies auf die besondere Geschichte des Standorts: „Berlin hat viel investiert, um aus einer altlastenbehafteten Industriebrache mit all den schwierigen Hinterlassenschaften einer langen schwerindustriellen Tradition wieder nutzbare Flächenpotentiale zu schaffen. Die Investition von Silicon Sensor zeigt, dass sich unsere Anstrengungen zur Revitalisierung des Standorts gelohnt haben.“

Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler freute sich, dass ein so renommiertes Unternehmen sich zu seinen Wurzeln bekennt: „Das ist auch ein deutliches Votum zum Wirtschaftsstandort Oberschöneweide. Die Nähe zur FHTW unterstützt unser Bestreben, in Treptow-Köpenick Verbindungen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft auszubauen und zu festigen.“

Dr. Edgar Most, Aufsichtsratsvorsitzender des Unternehmens und renommierter Experte für die Wirtschaftsentwicklung in den neuen Bundesländern, freute sich besonders über das Aufbruchssignal aus dem Osten: „Hier investiert ein weltweit erfolgreiches Unternehmen, das von vielen Städten umworben wurde, an seinem Entstehungsort und bekennt sich damit zu seinen Wurzeln in Oberschöneweide. Solche Entscheidungen stärken die Region ungemein und befördern den wirtschaftlichen Aufschwung in Berlin.“

Dr. Bernd Kriegel, Vorstandsvorsitzender von Silicon Sensor: „Wir haben uns die Entscheidung für den Bau unserer neuen Produktionsstätte in Berlin reiflich überlegt. Auf der grünen Wiese wäre Vieles vielleicht leichter und schneller gegangen. Andererseits wollten wir unbedingt unsere hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten – und wir wollen gerne dazu beitragen, den alten Industriestandort Oberschöneweide zu neuem Leben zu erwecken. In direkter Nachbarschaft zur FHTW lässt sich die vielversprechende Verknüpfung von Wirtschaft und Wissenschaft bestens realisieren.“ Mehr über Silicon Sensor: [[http://www.silicon-sensor.com|www.silicon-sensor.com]]

Rückfragen:
Petra Schwarz
Telefon: 9013-7418
E-Mail: pressestelle@senwtf.verwalt-berlin.de@