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Programme gegen Jugendarbeitslosigkeit erfolgreich - Jetzt Ausbildungschancen weiter verbessern!

Pressemitteilung vom 31.05.2007

Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales teilt mit:

Im Mai 2007 waren 268.306 Berlinerinnen und Berliner arbeitslos gemeldet. Damit ist die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vormonat wiederum gesunken und auch gegenüber dem Vorjahr deutlich zurückgegangen. Im Mai 2007 waren in der Stadt 2.956 Menschen weniger arbeitslos als im April und 28.862 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosen¬quote sank gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozentpunkte auf 15,9 Prozent und lag um 1,8 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.

Angesichts der guten Entwicklung auf dem Berliner Arbeitsmarkt erklärt die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Dr. Heidi Knake-Werner: “Erstmals seit vielen Jahren sind in Berlin weniger als 16 Prozent der Menschen arbeitslos gemeldet. Ursächlich sind dafür neben der üblichen saisonalen Belebung und dem anhaltenden Wirtschaftsaufschwung auch die großen Anstrengungen des Berliner Senats in der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik. So waren in Berlin Ende Februar 2007 1.037.000 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, 30.091 mehr als ein Jahr zuvor. Das ist ein überdurchschnittlicher Zuwachs um 3 Prozent.

Der weitere Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit (gegenüber dem Vorjahr um 18,6 Prozent) ist besonders erfreulich. Wir halten an dem Ziel fest, allen ausbildungswilligen und ausbildungsfähigen Jugendlichen eine angemessene Ausbildung oder eine berufliche Qualifizierung anzubieten. Mit dem kürzlich vom Senat novellierten Programm zur Förderung der Berufsausbildung unterstützen wir Unternehmen bei der Schaffung von Ausbildungsplätzen und tragen zur Sicherung einer hohen Ausbildungs¬qualität bei. Durch ein Bund-Länder-Sonderprogramm stellen wir insgesamt 3.000 zusätzliche Ausbildungsplätze für unvermittelt gemeldete Bewerberinnen und Bewerber zur Verfügung. Und wir haben verschiedene Programme aufgelegt, damit die Ausbildungsfähigkeit insbesondere von Jugendlichen mit Migrationshintergrund oder mit geringen schulischen Kenntnissen nachhaltig verbessert werden kann.

An die Berliner Unternehmen appelliere ich, das betriebliche Ausbildungsangebot dauerhaft zu steigern und an das Niveau der vergangenen Jahre heranzuführen. Alle Schulabgängerinnen und -abgänger brauchen gute Chancen für ihren Start ins Erwerbsleben.”

Rückfragen:
Roswitha Steinbrenner
Telefon: 9028 2743
E-Mail: pressestelle@senias.verwalt-berlin.de