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Senatorin Dr. Knake-Werner zum Internationalen Tag der Pflege: Dank an Beschäftigte in Pflegeeinrichtungen

Pressemitteilung vom 11.05.2007

Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales teilt mit:

“Für ihre Arbeit – oft unter großer psychischer und körperlicher Belastung – gebührt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Pflegeinrichtungen öffentlicher Dank und Anerkennung”, so Sozialsenatorin Dr. Heidi Knake-Werner zum Internationalen Tag der Pflege am 12. Mai.

Sie führt weiter aus: “Die mit dem demographischen Wandel einhergehenden Veränderungen tangieren unsere Gesellschaft als Ganzes. Die Ansprüche der älteren Menschen verändern sich und damit auch ihre Anforderungen an einen würdevollen Lebensabend” und verweist damit erneut auf die Notwendigkeit einer bedarfsgerechten Reform der Pflegeversicherung: “Wir brauchen eine Reform der Pflegeversicherung, um die ambulanten und stationären Pflegeangebote den individuellen Bedürfnissen entsprechend verbessern und vernetzen zu können. Dieser Reformprozess muss jetzt zügig in Angriff genommen werden. Die auf unterschiedliche Weise Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen brauchen bald Klarheit und kein Parteiengezänk.”
Hauptaugenmerk müsse dabei auf eine dauerhafte Sicherung der Pflegequalität, die Transparenz über erbrachte Pflegeleistungen und eine Neudefinition des Pflege¬begriffes liegen. Hier müsste insbesondere den verschiedenen Demenzerkrankungen Rechnung getragen werden. Wenn auch weiterhin der Grundsatz ‘ambulant vor stationär’ gelten solle, dann müsse eine adäquate Finanzierung sichergestellt werden.

Das Land Berlin sei im Bereich der stationären und ambulanten Altenhilfe- und Pflegestrukturen gut aufgestellt. Mit dem kommenden Haushalt sollen zudem Investitionsmittel zur Sanierung und Modernisierung von stationären Einrichtungen bereitgestellt werden, damit diese Angebote bedarfsgerecht weiterentwickelt werden können.

In ihrem heutigen Grußwort zur Eröffnung der 4. Bundesweiten Fachtagung “Palliative Care” verwies die Senatorin darauf, dass die Verbesserung der palliativen und hospizlichen Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen in Berlin seit langem ein wichtiges politisches Anliegen sei. Heute bestünden in Berlin 9 stationäre Hospize und ca. 20 ambulante Hospizdienste. Damit werde dem Wunsch vieler Sterbenden und ihrer Angehörigen Rechnung getragen, in der eigenen Häuslichkeit auch bis zum Tod umfassend versorgt zu werden. “Mit seinem Home-Care-Angebot hat Berlin für Deutschland Vorbildcharakter”, so die Senatorin.

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Roswitha Steinbrenner
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