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Fortführung des Bund-Länder-Programms für Ausbildung gesichert: 3.000 zusätzliche Lehrstellen für Berlin

Pressemitteilung vom 11.05.2007

Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales teilt mit:

Heute wurde die Bund-Länder-Vereinbarung zum Ausbildungsplatzprogramm Ost 2007 unterzeichnet. Dadurch werden in Berlin im Herbst insgesamt 3.000 zusätzliche Ausbildungsplätze für unvermittelt gemeldete Bewerberinnen und Bewerber zur Verfügung stehen. Zur Finanzierung von 1.396 zusätzlichen Berufsausbildungen, die im Ausbildungsjahr 2007/2008 beginnen, stellt der Bund in den Jahren 2007 bis 2010 rund 9,46 Millionen Euro bereit. Das Land Berlin beteiligt sich in gleicher Höhe an der Finanzierung. Dieses Angebot stockt Berlin mit Mitteln des Landes und des ESF auf insgesamt 3.000 Ausbildungsplätze auf.

Ursprünglich wollte der Bund das Programm auf Grund der sinkenden Zahl der Schulabgängerinnen und Schulabgänger nicht fortführen. Berlin hat gemeinsam mit den ostdeutschen Ländern in den Verhandlungen mit dem Bund erreicht, dass das Programm bis 2009 fortgesetzt und in diesem Jahr nur auf insgesamt 10.000 Plätze gekürzt wird. In den Folgejahren wird es dann jeweils um 3.000 Plätze verringert.

Dazu erklärt Dr. Heidi Knake-Werner, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales: “Das Verhandlungsergebnis ist ein wichtiger Erfolg für Berlin. Weil es derzeit immer noch eine hohe Zahl von so genannten Altbewerbern gibt, die in den vorangegangenen Bewerberrunden keinen Platz fanden, werden wir trotz zurück gehender Schulabgängerzahlen auch noch in den kommenden Jahren eine Lücke zwischen Nachfrage und Angebot an Ausbildungsplätzen haben. Der Senat sieht sich nach wie vor in der Verantwortung, allen Berliner Jugendlichen, die das wollen und dazu in der Lage sind, eine Ausbildung oder berufliche Qualifizierung anzubieten. Deshalb bleiben ergänzende staatliche Maßnahmen in dieser Größenordnung vorerst noch unverzichtbar.”

Rückfragen:
Roswitha Steinbrenner
Telefon: 9028 2743
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