Coronavirus in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie unter:

berlin.de/corona

Knake-Werner zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten: Der Wirtschaftsaufschwung muss mehr betriebliche Ausbildungsplätze mit sich bringen!

Pressemitteilung vom 29.03.2007

Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales teilt mit:

Im März 2007 waren 273.894 Berlinerinnen und Berliner arbeitslos gemeldet. Damit ist die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vormonat wiederum gesunken und gegenüber dem Vorjahr deutlich zurückgegangen. Im März 2007 waren in der Stadt 3.629 Menschen weniger arbeitslos als im Februar und 36.484 weniger als im März 2006. Die Arbeits¬losenquote sank gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozentpunkte auf 16,3 Prozent und lag um 2,2 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.

Angesichts der anhaltend guten Entwicklung auf dem Berliner Arbeitsmarkt erklärt die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Dr. Heidi Knake-Werner:
“Die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen bleibt auch in den kommenden Jahren hoch. Nicht nur wegen der hohen Zahl der Schulabgängerinnen und Schulabgänger, sondern auch weil viele Jugendliche in den Vorjahren keinen Ausbildungsplatz gefunden hatten. Tatsache ist, dass das Angebot an betrieblichen Ausbildungsplätzen in Berlin immer noch viel zu niedrig ist. Die Nachfrage der ausbildungsfähigen Schulabgängerinnen und Schulabgänger kann mit den derzeit von den Unternehmen zur Verfügung gestellten Plätzen längst nicht gedeckt werden. Daher müssen staatlich finanzierte Zusatz¬angebote diese Lücke schließen.

Das Ziel muss deshalb sein, in diesem Jahr wieder mindestens so viele betriebliche Ausbildungsplätze wie schon 2004 anzubieten. Denn mit zukunftsorientierter Ausbildungsleistung trifft die Wirtschaft zugleich Vorsorge dafür, in kommenden Jahren nicht einen Fachkräftemangel beklagen zu müssen. Die Wirtschaft hat dies erkannt und hat daher im nationalen Ausbildungspakt eine Verdoppelung der bundesweit neu geschaffenen Ausbildungsplätze zugesichert. Auch in Berlin sind entsprechende Anstrengungen nötig und ich appelliere auch an dieser Stelle an die Wirtschaft, die Bemühungen um mehr Ausbildungsplätze zu verstärken. Selbstverständlich wird der Senat dies finanziell durch sein umfassendes Förderprogramm im Bereich der Beruflichen Bildung flankieren.”

Rückfragen:
Roswitha Steinbrenner
Telefon: 90282743
E-Mail: pressestelle@senias.verwalt-berlin.de