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Knake-Werner: Vielfalt fördern - Zusammenhalt stärken - Rassismus ächten

Pressemitteilung vom 21.03.2007

Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales teilt mit:

Zum heutigen Tag gegen Rassismus erklärt die Berliner Integrationssenatorin Dr. Heidi Knake-Werner:

„Rassismus hat sich tief in das Alltagsbewusstsein und in die Haltung vieler Menschen in dieser Gesellschaft eingegraben und ist ein wesentlicher Nährboden für rechtsextreme Hetze und Gewalt. Die gesellschaftliche Ächtung von Rassismus gehört deshalb zu den größten gesellschaftspolitischen Herausforderungen der heutigen Zeit, zumal in einer multikulturellen Stadtgesellschaft wie Berlin. Sie geht einher mit einer Politik, die auf Anerkennung der Unterschiedlichkeiten von Menschen setzt und diese als Bereicherung und Herausforderung zugleich betrachtet.

Deshalb haben wir die Integration der sog. Mehrheits- und sog. Minderheitsgesellschaft ganz oben auf der politischen Agenda angesiedelt und werden mit einem Berliner Integrationsgipfel im Juni unsere weiteren Vorstellungen zur Integrationspolitik einer breiten gesellschaftlichen Debatte zugänglich machen. Dazu gehört die Interkulturelle Öffnung der Verwaltungen genauso wie zielgerichtete Bildungs- und Arbeitsmarktmaßnahmen, um Menschen mit Migrationshintergrund die volle Teilhabe am gesellschaftlichen Leben weiter zu öffnen.

Partizipation ist ein entscheidender Schlüssel für gesellschaftliche Integration unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen. Deshalb werden wir zum Beispiel eine Bundesratsinitiative zur Einführung des kommunalen Wahlrechts für die gesamte Wohnbevölkerung starten, mit den Bezirken beraten, wie wir die Mitwirkungsmöglichkeiten von Migrantinnen und Migranten stärken können und die Präsenz von Menschen mit Migrationshintergrund in den öffentlichen Gremien und Ausschüssen erhöhen.

Mit unserem Landesprogramm gegen Rechtsextremismus werden wir die zivilgesellschaftlichen Strukturen dieser Stadt gegen Rechtsextremismus und Rassismus stärken und ausbauen und Gewalt bekämpfen.“

Rückfragen:
Roswitha Steinbrenner
Telefon: 9028-2743
E-Mail: pressestelle@senias.verwalt-berlin.de